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EM-Kommentatorin Neumann rechnet im ZDF-Morgenmagazin mit Macho-Männern ab

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EM-Kommentatorin Claudia Neumann zeigt sich von Hasskommentaren wenig beeindruckt | ZDF
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Claudia Neumann ist die erste Kommentatorin bei einer Männer-Fußball-EM. Und obwohl das im Jahr 2016 eine Selbstverständlichkeit sein sollte, hagelte es im Internet sexistische Hasskommentare.

Neumann lässt der Shitstorm kalt

Nun äußerte sich Neumann selbst im ZDF-Morgenmagazin zu dem Shitstorm – und zeigt sich erfreulich unbeeindruckt. Das Gespräch mit Moderatorin Dunja Hayali hat der Sender auf Twitter gepostet:

Frauen als "hübsches Beiwerk"

Neumann nehme die Macho-Kommentare nicht ernst, sie lese die meisten erst gar nicht. Für sie ist der Sexismus einfach nur der Ausdruck eines "rückständigen Weltbildes". Für viele Männer seien Frauen nur als "hübsches Beiwerk" willkommen.

Während sie auf den Hass also äußerst gelassen reagiert, nehme sie sich berechtigte Kritik wie der an ihrem ersten Kommentar immer zu Herzen. Hier hatte Neumann eine Elfmetersituation falsch eingeschätzt. So etwas könnte aber auch jedem Mann passieren.

Das ZDF hatte sich zuvor schon eindrucksvoll zu der Kritik an seiner Kommentatorin zu Wort gemeldet – wie das Video zeigt:

Passend zum Thema: Spielplan der Europameisterschaft 2016


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(ca)