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Tolle Tauchplätze und neun weitere Gründe: Darum ist Curaçao das bestgehütete Geheimnis der Karibik

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Curaçao - Tourist Board Europe
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Auch ohne den Genuss des berühmten blauen Likörs berauscht Curaçao. Kein Wunder, vereint die Karibikinsel doch auf engstem Raum eine Reihe spannender wie entspannender Aspekte. Vielleicht der allerbeste: Das wissen nur wenige! Und deshalb ist Curaçao das vermutlich bestgehütete Geheimnis der Karibik!

#1 – Sagenhafte Strände

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Das Leitmotiv der rund 40 Strände von Curaçao? Nicht auf die Größe kommt es an – sondern auf das Gesamtambiente! Fakt ist: Die fast alle im Westen und Südwesten gelegenen Sandstrände sind zwar nicht besonders lang, bestechen aber durch viele Palmen und wenig Rummel, teils malerische Felsumrahmung und eine vor Wind und Wellen geschützte Lage sowie einen meist leichten (und kostenfreien) Zugang.

Absolutes Topargument ist jedoch das Wasser: im Durchschnitt angenehme 26 bis 28 Grad warm, türkis leuchtend und mit Sichtweiten selten unter 30 Meter – ein absolutes Mekka für Schnorchler und Taucher. Auch wenn viele (Tauch-)Gründe dafür sprechen, im Wasser zu bleiben, gibt es auch einige, wieder herauszukommen: Die meisten Strände verfügen über einen kleinen Holzsteg oder eine schwimmende Plattform, die zum Sonnen und Entspannen einlädt.

Als Faustregel gilt: Je weiter entfernt von der quirligen Hauptstadt Willemstad, desto ruhiger die Strände. Eine Ausnahme stellt der Grote Knip dar – ein beliebtes Ziel bei Einheimischen, speziell an Sonntagen, wenn sie sich hier zum Barbecue treffen.

#2 – Lässige Leute

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Liegt’s am stets T-Shirt-tauglichen Klima, der abwechslungsreichen Geschichte, der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre? Sei’s drum, die Weltoffenheit der rund 150.000 Einheimischen ist legendär. Touristen sind oft positiv überrascht, wie schnell sie auf dem Markt oder am Strand in Kontakt kommen. Sprachbarrieren bestehen jedenfalls kaum. Selbst wenn in Curaçao Einwohner aus mehr als 50 Nationen leben, kann fast jeder Englisch.

Und nicht nur das. Besonders anschaulich spiegelt sich die Sprachvielfalt der Inselbewohner in den Geburtstagsständchen wider. Gratuliert wird auf bis zu sechs Sprachen: Niederländisch, Englisch, Spanisch sowie mitunter auch Portugiesisch oder Hebräisch und natürlich Papiamento, eine Sprache, die ihre Wurzeln in den verschiedenen Kulturen der Insel hat. Ein Papiamento-Wort hören Urlauber übrigens besonders oft: „dushi“. Was soviel bedeutet wie „entzückend“.

#3 – Einmaliges Essen

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Curaçao beweist Geschmack – seine vielfältige Küche ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und von frischem Fisch direkt am Hafen über die berühmten Truk’i Pans, eine Art Brotwagen, bis hin zu edlen Restaurants hat die Insel enorm viel zu bieten. Vor allem die Spezialitäten der kreolischen Street Food Cuisine sind erwähnens- und probierenswert.

Daher sollten es Besucher den Einheimischen nachtun und bei den allseits beliebten Arepa di Pampuna – Kürbispfannkuchen – reichlich zugreifen. Ebenfalls heiß begehrt: Kala-Bohnen oder die „Johnnycakes“ genannten „Ausflugskuchen“. Eine weitere kulinarische Köstlichkeit Curaçaos sind die Pinda Herébé. Die von zahlreichen Straßenhändlerinnen verkauften Erdnüsse werden in Salzlacke gekocht und bekommen so einen ausgesprochen frischen und im Übrigen überraschend unsalzigen Geschmack.

Doch egal, was man isst: Man sollte die Mahlzeit mit dem weltberühmten Bitterorangen-Likör Blue Curaçao krönen. Oder ihn sich auch einfach mal so genehmigen.

#4 – Prima Klima

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Zur Karibik gehört fast automatisch das Wort Hurrikangefahr. Warme Meerestemperaturen sind eben nun mal die Geburtsstunde von tropischen Wirbelstürmen. Die tangieren jedoch nicht die ABC-Inseln – Aruba, Bonaire und eben Curaçao. Durch ihre südliche Lage fast schon vor dem südamerikanischen Festland befinden sie sich außerhalb des sogenannten „Hurrikangürtels“!

Das macht auch die Monate Juli bis Oktober, wenn auf anderen Karibikinseln stets die Angst vor dem nächsten Orkan mitschwingt, zur gefahrlosen Hauptsaison. Und auch bezüglich der tropisch-warmen Temperaturen, die im Jahresdurchschnitt 27°C betragen, herrscht eigentlich rund ums Jahr Sommer. Ein echter Vorteil an heißen Tagen: Das Leitungswasser auf der Insel ist von guter Qualität und kann auch einfach aus dem Wasserhahn getrunken werden.

Im Übrigen ist es auch nicht so schwül wie andernorts in den Tropen, denn da Curaçao „unter dem Winde“ liegt, also den Nordost-Passatwinden abgewandt, kommt weniger Feuchtigkeit auf den Inseln an.

#5 – Coole Kultur

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Wow, in den letzten 500 Jahren war ganz schön was los auf Curaçao – eine ganze Reihe von Entdecker(nationen) hinterließen hier ihre Spuren: Engländer, Franzosen, Portugiesen und vor allem die Niederländer, zu der die Insel bis 2010 gehörte (jetzt ist sie ein autonomes Land innerhalb des Königreichs der Niederlande).

All diese Einflüsse, bereichert durch die Kultur der einheimischen Arawak und Nachfahren der aus Afrika verschleppten Sklaven, lassen sich trefflich in der quirligen Inselhauptstadt Willemstad beobachten, dessen Innenstadt zu Recht zum Unesco-Welterbe erklärt wurde. Unter anderem wegen ihrer farbenprächtigen und geschichtsträchtigen Gebäude, von denen insgesamt 765 denkmalgeschützt sind!

Hinzukommen auf der gesamten Insel 55 gut erhaltene Landhäuser aus der niederländischen Kolonialzeit. Aus dieser Zeit, genauer dem Jahr 1888, stammt auch die (2006 komplett erneuerte) weltweit einzigartige Brückenkonstruktion der auf 16 Pontons schwimmenden Königin-Emma-Brücke, die die beiden Stadtteile Otrabanda und Punda miteinander verbindet.

#6 – Abgefahrene Abgeschiedenheit

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Das perfekte Kontrastprogramm zur actionreichen Hauptstadt liegt etwa anderthalb Bootsstunden von Curaçao entfernt. Auf dem Mini-Eiland mit dem passenden Name Klein Curaçao hätte sich jeder Pirat pudelwohl gefühlt. Hier ist es unbewohnt, felsig, mystisch. Ein verlassener Leuchtturm, verfallene Fischerhütten und ein gestrandetes Schiffswrack regen die Fantasie an, was hier früher einmal los beziehungsweise was alles nicht los gewesen sein könnte.

Heute sind auf der gerade einmal 1,7 Quadratkilometer großen Insel vor allem Tagesausflügler unterwegs. Oft in Bademontur. Der Puderzuckerstrand von Klein-Curaçao ist der längste und wohl weißeste Strand im ganzen Land. Oder in Taucherausrüstung. Schließlich sind die Unterwasserwelten hier besonders schön. Mit etwas Glück kann man gar mit gigantischen Wasserschildkröten schwimmen.

Doch auch auf der Hauptinsel finden Urlauber mit Sinn für Ruhe und Natur passende Orte, allen voran den Christoffel-Nationalpark mitsamt dem gleichnamigen 372 Meter hohen Berg, die Millionen Jahre alten Hato-Grotten und die Kalksteinterrassen des Shete-Boka-Nationalparks.

#7 – Amerikas älteste Synagoge

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Man muss nicht Jude sein, um die „Mutter aller jüdischen Gemeinden in der Neuen Welt“ zu besuchen und interessant zu finden. Und tatsächlich gilt Curaçao als Heimat der ältesten jüdischen Gemeinde Amerikas!

Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1789 zählte die jüdische Gemeinde auf Curaçao über 1000 Mitglieder. Und auch Jahrhunderte später steht die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Mikve Israel-Emanuel Synagoge in Willemstad – ihres Zeichens die älteste, durchgängig in Gebrauch befindliche Synagoge der Neuen Welt – als majestätisches Symbol dieser jüdischen Kultur.
Tipp für Gläubige und Neugierige: An den Freitagabenden und Samstagen können sie den Gottesdiensten beiwohnen oder während der Woche das benachbarte Museum erkunden.

#8 – Unglaubliche Unterwasserwelten

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Rundum gut! 60 Kilometer misst Curaçaos beeindruckendes Riff, das dank seiner vielfältigen Korallen als eines der herausragendsten Tauchspots der Karibik gilt. Hier haben unzählige Meeresbewohner ihr perfektes Zuhause. Und das beschert Tauchern wiederum grandiose Begegnungen, etwa mit Manta-Rochen, Meeresschildkröten und Delphinen. Insgesamt tummeln sich in dem überwiegend glasklaren Wasser, das oft Sichtweiten bis zu 45 Metern ermöglicht, mehr als 500 farbenprächtige Fischarten.

Toll: Viele Tauchgänge lassen sich vom Strand aus starten, was lästige Bootsfahrten zum Riff überflüssig macht! Das spart Zeit, Nerven und Geld. Und wer sich auch noch die Taucherausrüstung sparen will, greift zu Taucherbrille und Schnorchel – auch ohne Sauerstoffflasche sind schon beeindruckende Unterwassersichtungen möglich.

#9 Party, Party, Party

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Nach dem Sonnenbaden ist vor dem Partymachen – und auf Curaçao hat man das relaxte Nachtleben perfektioniert. Ausgehziel Nummer eins ist dabei Pietermaai, der farbenfrohe Szenebezirk Willemstads, der mit seinen bonbonfarbenen Fassaden und malerischen Gässchen bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt ist. Der Ortsteil östlich der Königin-Emma-Brücke eignet sich einfach perfekt, um den Tag in einem der vielen Restaurants oder einer angesagten Bar ausklingen zu lassen.

Aber auch andernorts wird getanzt, musiziert und gechillt. Besonders viel los ist freilich an Karneval und anderen Großveranstaltungen. Etwa beim Curaçao North Sea Jazz Festival, das 2016 vom 1. bis 3. September stattfindet und Musikfans aus aller Welt auf die Insel lockt. Kein Wunder, wenn unter anderem Weltstars wie Lenny Kravitz, Tom Jones, Jamie Cullum, Kassav oder Burt Bacharach auf der Bühne stehen.

#10 – Wunderbare Wildtiere

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Fernglas, Tierbestimmungsbuch, Extra-Speicherkarten – das sollten naturbegeisterte Urlauber unbedingt mit im Reisegepäck haben, denn abseits von Puderzuckerstädten und der quirligen Inselhauptstadt begeistert Curaçao mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

Allen voran im Christoffel-Nationalpark können sie seltenen Echsen, Leguanen und mit etwas Glück sogar dem scheuen Curaçao-Hirsch begegnen. Die Chancen auf solch tierisch gute Begegnungen erhöhen sich mit einem kundigen Guide freilich um ein Vielfaches. Auch ohne Profiauge lässt sich der heimische Warawara entdecken. Oft sieht man den falkenähnlichen Raubvogel auf einem hohen Kaktus sitzen oder mit weit ausgebreiteten Flügeln am Karibikhimmel kreisen. Majestätisch!

Du liegst gedanklich gerade schon am Strand oder tauchst mit bunten Fischen um die Wette? Worauf wartest du dann noch? airberlin bringt dich von Düsseldorf aus auf direktem Wege an dein Traumziel Curaçao!



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