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"Racial Profiling": Trump fordert systematische Überwachung von Muslimen

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TRUMP
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump | David Becker / Reuters
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  • Donald Trump fordert, Muslime in den USA systematisch zu überwachen
  • Er nennt die Erfassung von Muslimen in Datenbanken eine Frage des "gesunden Menschenverstandes"

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump plädiert dafür, als Anti-Terror-Maßnahme bestimmte Daten von Muslimen in den USA systematisch zu erfassen.

Andere Staaten nutzten dieses Profiling bereits und "es ist nicht das Schlechteste, das zu tun", sagte Trump am Sonntag dem Sender CBS.

"Ich hasse das Konzept des Profiling, aber wir müssen anfangen, unseren gesunden Menschenverstand zu nutzen", sagte er. Man müsse die Methode ernsthaft prüfen.

Bürgerrechtler kritisieren das Konzept als diskriminierend

Beim Profiling erfassen Ermittler auf der Suche nach Verdächtigen bestimmte Kriterien wie Hautfarbe, Religion oder Staatsangehörigkeit.

Trump sagte, in Zeiten internationalen Terrors müsse man gesunden Menschenverstand der politischen Korrektheit vorziehen.

Der Republikaner hatte im Wahlkampf bereits mehrfach einen Einreisestopp für Muslime in die Vereinigten Staaten verlangt. Die Forderung erneuerte er nach dem Massaker in einem Schwulenclub in Orlando vor einer Woche.

Der mutmaßliche Täter dort war allerdings Amerikaner und in den USA geboren. Seine Eltern stammen aus Afghanistan.

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(lk)