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Verlierer des Tages

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Papst Franziskus mit einem Zirkustiger bei einer Audienz am Donnerstag

Papst Franziskus (79) erntet scharfe Kritik von Tierschützern. Er empfing am Donnerstag für eine Audienz Schausteller und Zirkusangehörige. Bei dieser Gelegenheit streichelte der Papst einen angeketteten Tiger und einen Panther. Dem Kirchenoberhaupt wird nun vorgeworfen, ein schlechtes Vorbild zu sein und die Haltung der Tiere im Zirkus zu befürworten. "Durch öffentliche Auftritte, wie jetzt bei Papst Franziskus, unterstützen die prominenten Persönlichkeiten den Medienrummel und sorgen dafür, dass bei den Zirkussen die Kasse klingelt - auf Kosten der Tiere", kommentiert Denise Schmidt von der Stiftung "Vier Pfoten".

Die Wildtiere würden nicht artgerecht gehalten, für Unterhaltungszwecke gezüchtet und Jungtiere mit Stress belastet, da sie von der Mutter getrennt würden, schreibt die Stiftung weiter. Der Bischof von Rom widerspreche auch seiner eigenen Aussagen der Umwelt-Enzyklika aus dem Jahr 2015. Darin erklärte er, die Menschen dürfen sich nicht das Recht herausnehmen, über andere Lebewesen zu herrschen. In 20 europäischen Ländern gibt es bereits eingeschränkte Wildtierverbote für Zirkusse.

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