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1.500 Frauen wollen sich nackt ausziehen - um gegen Donald Trump zu protestieren

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SPENCER TUNICK
1.500 Frauen wollen sich nackt ausziehen - um gegen Donald Trump zu protestieren | Tim Wimborne / Reuters
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Das nächste Treffen der US-Republikaner steht im nächsten Monat in Cleveland, im US-Bundesstaat Ohio, an - und könnte von einem Protest der etwas anderen Art überschattet werden.

Denn etwa 1.500 Frauen sollen sich freiwillig gemeldet haben, splitternackt während des Treffens gegen eine Kandidatur Donald Trumps als US-Präsident zu demonstrieren. Der Künstler Spencer Tunick, der den Protest organisiert, brauchte eigentlich nur 100 Frauen dafür. Und dürfte dabei auf überwältigendes Interesse gestoßen sein.

Mit Spiegeln in der Hand werden die nackten Frauen vor dem Tagungsort stehen, um gegen die frauenfeindliche Politik Trumps zu demonstrieren.

"Ich möchte ein Beispiel für meine Töchter sein"

"Als Mensch möchte ich gegen die Politik Trumps und der Republikaner aufstehen. Gegen seine hasserfüllten Reden gegen Frauen, Immigranten, Schwule und Lesben und alle anderen, die angeblich diese 'Nation vergiften'", schreibt eine Freiwillige im Magazin "Esquire".

"Ich möchte ein Beispiel für meine Töchter und für andere Frauen und Kinder sein, um ihnen zu zeigen, dass wir mehr wert sind", wird eine andere zitiert.

Die Installation des Künstlers braucht nur 100 Frauen - das heißt, die 1.500 Freiwilligen müssen jetzt um die wenigen Plätze quasi konkurrieren. Wie der Künstler die Kandidaten auswählt, ist übrigens nicht bekannt.

Spencer Tunick ist berühmt für seine Installationen mit nackten Körpern auf der ganzen Welt - darunter München, Düsseldorf und Wien.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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(lp)