Huffpost Germany

Nach Wachpolizei-Vorschlag: Böhmermann will Hilfs-Innenminister werden

Veröffentlicht: Aktualisiert:
JAN BHMERMANN REAGIERT AUF THOMAS DE MAIZIRE
Satiriker Jan Böhmermann reagiert auf einen Vorschlag von Thomas de Maizière | imago/Future Image
Drucken

Satiriker Jan Böhmermann (35, "Be Deutsch!") meldet sich via Twitter freiwillig, um Innenminister Thomas de Maizière (62) unter die Arme zu greifen: "Good News: Ich habe einen neunwöchigen Schnellkurs absolviert und bin jetzt Hilfsbundesinnenminister. Deutschland ist wieder sicher."


Reaktion auf "Wachpolizei"-Vorschlag

Böhmermanns Tweet ist eine Anspielung auf de Maizières Vorschlag, eine "Wachpolizei" ins Leben zu rufen: Hilfspolizisten sollen die deutsche Polizei unterstützen.

Eine Ausbildung zu einer derartigen Position dauert in Sachsen nur drei Monate. Danach sind die Hilfspolizisten befugt, eine Uniform zu tragen und Waffen zu benutzen. Der Vorschlag stößt auf viel Kritik und Spott.

Große Resonanz bei Twitter

Satiriker Böhmermann will lieber gleich den Bundesinnenminister unterstützen. Ob dieser davon genauso begeistert wäre, wie Böhmermanns Fans? Die belohnen den Tweet innerhalb der ersten drei Stunden mit über 2.400 Likes.

Sehen Sie auf Clipfish einen lustigen "Was Wäre Wenn" Spot von Jan Böhmermann

Auch auf HuffPost:

Wie ARD und ZDF ihr Publikum bei der EM für dumm verkaufen


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(cho)