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Model Ashley Graham sprengt alle Schönheitsideale mit nur einem Foto

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Cellulite wird oft als Schimpfwort verwendet. Und Frauen tun alles, um sie zu verstecken oder loszuwerden. Doch die Wahrheit ist: Sie gehört zum Leben dazu. Also wieso nicht einfach Gefallen an ihr finden?

Am Mittwoch postete das Model Ashley Graham ein Foto auf instagram, das Cellulite als das zeigt, was sie ist: Ein Teil des Lebens.

A little cellulite never hurt nobody.. Stop judging yourself, embrace the things that society has called 'ugly'. #lovetheskinyourein #beautybeyondsize

Ein von A S H L E Y G R A H A M (@theashleygraham) gepostetes Foto am


Das Foto zeigt die brünette Schönheit mit einem kurzen Kleid auf einem Fahrrad - man kann ihre Cellulite erkennen. Unter das Bild schrieb sie: "Ein bisschen Cellulite hat noch niemandem geschadet. Hört auf, so streng mit euch zu sein und feiert die Dinge, die die Gesellschaft als 'hässlich' abgestempelt hat."

Dieses Model ist unsere Heldin

Sie ergänzte die Bildunterschrift mit den Hashtags #lovetheskinyourin (Liebe die Haut, in der du wohnst) und #beautybeyondsize (Schönheit jenseits der Kleidergröße). Am liebsten würde man dazu nur "Amen" sagen.

Graham ist ja ohnehin schon unsere Heldin, seit sie als erstes Übergrößen-Model auf dem Cover der Bikini-Ausgabe der "Sports Illustrated" zu sehen war. Außerdem spricht sie offen an, dass im Model-Business alle Kleidergrößen und Körperformen präsent sein sollten. Aber mit diesem Bild hat sie alle Schönheitsideale gesprengt. Also sagen wir: Keine Angst vor Cellulite!

Nur eine Sache stimmt nicht mit dem Bild

Die Kommentare der User unter dem Bild sind fast durchgängig wohlwollend. Ein User hat eine kleine Kritik anzumerken, allerdings hat die nichts mit dem Körper des Models zu tun: "Ich gebe dir recht, was deine Botschaft betrifft. Aber im Namen der Verkehrssicherheit, bitte pump deine Reifen auf. Du beschädigst die Speichen, wenn du weiter so rumfährst".

Na, wenn sonst nichts ist.

Dieser Text erschien ursprünglich in der Huffington Post USA und wurde von Valentina Resetarits übersetzt und bearbeitet.

(tos)