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Bundespolizei findet Schmuggelware im Koffer - Mann hat unfassbar dumme Ausrede

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Polizeikontrolle | Getty Images
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Eine ungeschickte - wenn nicht gar dumme - Ausrede erfand gestern ein Mann, als er von der Polizei im sächsischen Görlitz gestoppt und befragt wurde.

Der Ukrainer saß in einem Reisebus, der in Görlitz die deutsche Grenze auf dem Weg nach Paris passieren wollte. Die Beamten kontrollierten die Passagiere, um unerlaubtes Einreisen zu verhindern. Der Mann beantwortete erst alle Fragen der Polizisten schlüssig - begann aber zu zittern, als die Polizisten noch einen Blick in seinen Koffer werfen wollten.

Die Polizisten fanden 10.000 Zigaretten

Von seiner Reaktion alarmiert öffneten die Beamten daraufhin sofort den Koffer - und fanden 10.000 unversteuerte Zigaretten. Der Mann hatte für den Fund auch eine Erklärung: Ein ausländischer Agent habe ihm einen Koffer gegeben, damit er diesen nach Paris mitnehme.

Die Polizisten waren angesichts dieser Begründung des illegalen Kofferinhalts wohl erst einmal sprachlos - auch wenn sie davon ausgingen, dass es sich dabei um eine Schutzbehauptung handelte. Sie klärten den Mann darüber auf, dass es aktuell eine richtig dumme Idee sei, Koffer von irgendwelchen Agenten anzunehmen und in eine europäische Hauptstadt mitzunehmen.

Danach wurde der Mann nach Polen abgeschoben und darf nun in den nächsten Jahren nicht nach Deutschland einreisen. Der verhinderte Steuerschaden liegt bei circa 2000 Euro.

Mit Material der dpa

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(vr)