Huffpost Germany

Nacktrestaurant verbietet einer Gruppe von Menschen den Eintritt

Veröffentlicht: Aktualisiert:
RESTAURANT NAKED
Nudisten in einem New Yorker Restaurant | Reuters Photographer / Reuters
Drucken

"Die Idee dahinter ist, pure Freiheit zu genießen", erklärte Seb Lyall, der vor kurzem in London ein sogenanntes Nacktrestaurant eröffnete, sein Konzept dem britischen "Independent". Seine unkonventionelle Restaurant-Idee stieß auf großes Medieninteresse - und fand schon einige Nachahmer.

So soll Ende Juli auch in der japanischen Hauptstadt Tokio erstmals ein Nacktrestaurant eröffnet werden - allerdings darf hier nur dinieren, wer strikte Auflagen befolgt und den ästhetischen Ansprüchen der Betreiber genügt.

Tätowierte müssen draußen bleiben

Wer älter als 60 Jahre ist oder 15 Kilogramm mehr wiegt, als der Durchschnitt seiner Körpergröße, darf das Restaurant Amrita nicht betreten. Auch wer Tätowierungen hat, muss draußen bleiben: In Japan gilt der Körperschmuck als anrüchig. Diese Regeln sorgten in den Medien für Empörung.

Miki Komatsu, Sprecherin des Restaurants, rechtfertigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur "AFP": "Wenn fette Menschen in das Restaurant kommen, könnten das manche Gäste als störend empfinden. Gäste können die Richtlinien auf unserer Homepage nachlesen. Wir wollen die römische Ästhetik nachempfinden - wie die schönen Bilder in den Museen."

Wenig römisch und ästhetisch: Amrita wird dem Begriff Nacktrestaurant nicht ganz gerecht. Die Gäste sollen während des Dinners Papier-Unterwäsche tragen und die Kellner G-Strings.

Damit schießt das Restaurant komplett an der Grundidee vorbei

Ob das Restaurant mit diesen strengen Auflagen ein Erfolg wird, bleibt fraglich. Immerhin widerspricht es in allen Punkten der Idee eines Nacktrestaurants. So hat Lyalls Restaurant Bunyadi keine Richtlinien hinsichtlich des Aussehens der Gäste. Die Besucher können ihr Essen nackt und "in natürlicher Umgebung" ohne Elektrizität einnehmen, wie Lyall dem "Independent" berichtete.

Und die Leute rennen ihm die Bude ein: Das Restaurant hat etwa 44.200 Menschen auf seiner Warteliste. So wie Lyall es beschreibt, liegen dem Konzept eines Nacktrestaurants die Ideen von Natürlichkeit, Freiheit und Gleichheit zugrunde - ähnlich wie in der FKK-Bewegung.

Es geht nicht darum, wie Menschen auszusehen haben. Sondern es geht darum, dass alle Menschen gleich sind.

Auch auf HuffPost:

Geniale Tarnung: Versprochen: Auf diesem Bild ist eine nackte Frau zu sehen. Erkennst du, wo?


Werdet zum Umwelthelfer

Keine Frage: Das Umweltbewusstsein in unserem Land hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch gewandelt. Viele fragen sich allerdings: Wie kann ich wirklich effektiv helfen?

Das ist gar nicht schwer. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org stellt die Huffington Post Projekte vor, die jeder von Euch unterstützen kann.

Artenschutz ist eines der größten Umweltziele weltweit. Einer der gefährdetsten Tiere ist der Ameisenbär in Costa Rica. Das Projekt Tropica Verde hilft dabei, den Bestand der kleinen Tiere in der Region zu sichern. Mit einer Spende könnt ihr die Familienzusammenführung unterstützen.

Noch immer werden Elefanten wegen ihrer kostbaren Stoßzähne abgeschlachtet. Zurück bleiben verstörte Jungtiere. Um die kümmert sich die Aktionsgemeinschaft Artenschutz, die ihr hier unterstützen könnt.

Das Projekt OroVerde - Die Tropenwaldstiftung hilft, eines der wertvollsten Regenwaldgebiete Guatemalas zu erhalten - indem Menschen aus aller Welt Bäume kaufen. Hier geht es weiter zum Projekt.

(vr)