Huffpost Germany

Großmutter stellt Suchanfrage - und begeistert das Netz und Google

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Ben ist im Haus seiner Großmutter, um Wäsche zu waschen. Sein Blick fällt auf deren Laptop.

Mit dem könnte er sich die Wartezeit verkürzen, wie er dem Nachrichtensender "BBC" berichtete. Als er ihn aufklappt, amüsiert er sich nicht schlecht. Wie Millionen andere Nutzer hat auch seine Oma die Suchmaschine Google genutzt, um einer Frage auf den Grund zu gehen.

"Bitte übersetze diese römischen Ziffern mcmxviii danke"

Aber ihre Eingabe unterscheidet sich von denen anderer Nutzer. Der Satz, den seine Oma in die Suchmaschine Google eingegeben hat, zeugt von besonders guten Manieren: Er beginnt mit "bitte" und endet mit "danke".


"Bitte übersetze diese römischen Ziffern mcmxviii danke" - Ben fotografiert die freundliche Suchanfrage ab und teilt sie auf Twitter. Über 30.000 Menschen sind seitdem begeistert von den guten Manieren seiner 86 Jahre alten Großmutter.

Selbst Google reagierte auf den Tweet.

"Liebe Oma, kein Dankeschön nötig" lautete Googles Antwort aus den USA. Noch ausführlicher äußerte sich das Social-Media Team von Google UK: "Liebste Großmutter von Ben. Wir hoffen, es geht Ihnen gut. Wir haben Milliarden Suchanfragen - aber Ihre hat uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Oh, und die Antwort ist 1998."

May dachte, gute Manieren würden bei Google ankommen

Seine Großmutter May Ashworth dachte, bei guten Manieren würde Google schnellere Suchergebnisse liefern. "Sie denkt, dass eine reale Person in der Google-Zentrale sitzt und die Suchanfragen dann bearbeitet", erzählte der Enkel "BBC".

Dazu passt: Scherze mit dem Google-Übersetzer: die lustigsten Fails

Aufgrund des großen Interesses teilte er zudem gleich noch ein Foto von ihm und seiner "berühmten" Grandma May.

Auch auf HuffPost:

Australische Schüler wüten über Mathe-Test: 50-Cent-Mysterium: Diese Mathe-Aufgabe hat gleich drei Lösungen. Finden Sie eine davon?


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.