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Dieses Gerichtsurteil ist eine herbe Schlappe für Günther Jauch

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  • Der Europäische Gerichtshof hat eine Klage von Günther Jauch abgewiesen
  • Hintergrund war eine Klage bezüglich der Berichterstattung der Zeitschrift "Bunte"
  • Das Bundesverfassungsgericht hatte die Klage bereits 2010 abgelehnt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat eine Klage von Günther Jauch und seiner Ehefrau Thea abgewiesen, berichteten deutsche Medien. Der Gerichtshof erklärte die Klage für unzulässig und gelangte zur Schlussfolgerung, dass sie unbegründet sei.

Hintergrund war die Berichterstattung der Zeitschrift "Bunte" über die Hochzeit des Paares im Jahr 2006 in Potsdam. Jauch und seine Frau hatten damals Medienberichte über die Hochzeit verboten. Die "Bunte" veröffentlichte trotzdem einen Artikel mit Fotos.

Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro gefordert

Der bekannte Moderator und seine Frau waren daraufhin vor Gericht gezogen. Das Paar forderte Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro und Schmerzensgeld in Höhe von 75.000 Euro. Das Hanseatische Oberlandesgericht bewertete das öffentliche Interesse höher als den Wunsch nach Privatsphäre.

2010 lehnte es das Bundesverfassungsgericht ab, die Beschwerde der Jauchs anzunehmen. Nun scheiterte das Paar auch auf europäischer Ebene.


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