Schwangere stellt Foto ihres Babybauchs ins Netz - mit fatalen Folgen

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(Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben.)

Meg Ireland war unglaublich stolz auf ihren gro├čen Bauch, als sie 2014 ein Baby erwartete. Die 25-j├Ąhrige Bloggerin aus Sydney, Australien, teilte damals zahlreiche Fotos auf ihrer Facebook-Seite.

Zwei Jahre sp├Ąter musste sie erfahren, dass ihre Bilder wohl in falsche H├Ąnde gerieten. Nun teilte sie abermals ein Foto ihres dicken Bauchs auf Facebook - um ihre unglaubliche Geschichte zu erz├Ąhlen und andere Schwangere zu warnen.

Die Fotos landeten auf einer Pornowebsite

Sie schreibt:

"Mein Bauch wurde zum Online-Ph├Ąnomen - aber leider nicht wegen einer guten Sache.

Dieses Foto von meinem Bauch - gemeinsam mit 15 anderen Fotos von mir - tauchte auf einer "Preggophilia"-Website auf. Das ist eine Pornoseite f├╝r Menschen, die auf schwangere Frauen stehen.

Ich sehe so viele Frauen, die Fotos ihrer Babyb├Ąuche ins Internet stellen, und jetzt hoffe ich sehr f├╝r sie, dass sie nicht in die H├Ąnde von jemandem geraten, wo sie nicht hingeh├Âren.

Wir sollten uns doch keine Sorgen dar├╝ber machen, dass Menschen unsere Fotos stehlen, aber leider passiert es die ganze Zeit!

Als ich durch diese furchtbare Seite scrollte, um mein eigenes Bild zu finden, sah ich wirklich widerliche Sachen. Menschen, die Fotos ihrer Frauen zur Schau stellten, M├Ąnner, die Fotos ihrer Schw├Ągerin hochgeladen hatten - und sogar Frauen, die Fotos ihrer Kolleginnen im Netz teilten. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah.

Wem sollte ich die Schuld geben? Die Leute meinten, ich sei selbst schuld, weil ich Fotos von mir ins Netz gestellt habe - und das, obwohl mein Facebook-Profil zu diesem Zeitpunkt privat war. Doch ich sehe das anders.

Es ist mir egal, dass jemand einen Screenshot meiner Fotos gemacht hat, um sie einer anderen Person zu zeigen. Aber was sie damit angestellt haben, bereitet mir ein flaues Gef├╝hl im Magen.

Warum solltest du denn damit rechnen, wenn du deine Fotos in ein soziales Netzwerk stellst?

Also seid vorsichtig, wer euch in sozialen Medien folgt oder hinzuf├╝gt. Und blockt sie, wenn sie wie verr├╝ckt Ar***l├Âcher aussehen.

Die Moral von der Geschichte: Ich m├Âchte noch ein Baby und nochmal einen so gro├čen Bauch wie diesen!"

Hoffentlich geraten ihre Fotos diesmal nicht wieder in die falschen H├Ąnde.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes f├╝nfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in S├╝deuropa, Afrika oder S├╝dasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterst├╝tzen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten k├Ânnen. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderh├Ąusern. Hier k├Ânnen die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden m├Âglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.ÔÇť m├Âchte den Kindern in Athen und wo immer m├Âglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spa├č unter professioneller Begleitung erm├Âglichen.ÔÇŁDetails findet ihr hier.

Ihr k├Ânnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate f├╝r ein Kind und schenkt ihm ein St├╝ck unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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(lk)

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