ELTERN
16/06/2016 16:45 CEST | Aktualisiert 19/10/2016 15:39 CEST

Schwangere stellt Foto ihres Babybauchs ins Netz - mit fatalen Folgen

(Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben.)

Meg Ireland war unglaublich stolz auf ihren großen Bauch, als sie 2014 ein Baby erwartete. Die 25-jährige Bloggerin aus Sydney, Australien, teilte damals zahlreiche Fotos auf ihrer Facebook-Seite.

Zwei Jahre später musste sie erfahren, dass ihre Bilder wohl in falsche Hände gerieten. Nun teilte sie abermals ein Foto ihres dicken Bauchs auf Facebook - um ihre unglaubliche Geschichte zu erzählen und andere Schwangere zu warnen.

Die Fotos landeten auf einer Pornowebsite

Sie schreibt:

"Mein Bauch wurde zum Online-Phänomen - aber leider nicht wegen einer guten Sache.

Dieses Foto von meinem Bauch - gemeinsam mit 15 anderen Fotos von mir - tauchte auf einer "Preggophilia"-Website auf. Das ist eine Pornoseite für Menschen, die auf schwangere Frauen stehen.

Ich sehe so viele Frauen, die Fotos ihrer Babybäuche ins Internet stellen, und jetzt hoffe ich sehr für sie, dass sie nicht in die Hände von jemandem geraten, wo sie nicht hingehören.

Wir sollten uns doch keine Sorgen darüber machen, dass Menschen unsere Fotos stehlen, aber leider passiert es die ganze Zeit!

Als ich durch diese furchtbare Seite scrollte, um mein eigenes Bild zu finden, sah ich wirklich widerliche Sachen. Menschen, die Fotos ihrer Frauen zur Schau stellten, Männer, die Fotos ihrer Schwägerin hochgeladen hatten - und sogar Frauen, die Fotos ihrer Kolleginnen im Netz teilten. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah.

Wem sollte ich die Schuld geben? Die Leute meinten, ich sei selbst schuld, weil ich Fotos von mir ins Netz gestellt habe - und das, obwohl mein Facebook-Profil zu diesem Zeitpunkt privat war. Doch ich sehe das anders.

Es ist mir egal, dass jemand einen Screenshot meiner Fotos gemacht hat, um sie einer anderen Person zu zeigen. Aber was sie damit angestellt haben, bereitet mir ein flaues Gefühl im Magen.

Warum solltest du denn damit rechnen, wenn du deine Fotos in ein soziales Netzwerk stellst?

Also seid vorsichtig, wer euch in sozialen Medien folgt oder hinzufügt. Und blockt sie, wenn sie wie verrückt Ar***löcher aussehen.

Die Moral von der Geschichte: Ich möchte noch ein Baby und nochmal einen so großen Bauch wie diesen!"

Hoffentlich geraten ihre Fotos diesmal nicht wieder in die falschen Hände.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindernim Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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(lk)

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