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AfD schreibt Antrag bei den Linken ab – schon wieder

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AFD SACHSENANHALT
Die AfD in Sachsen-Anhalt hat wohl ein Dokument der Linken kopiert | Jens Schlueter via Getty Images
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  • Die AfD Sachsen-Anhalt hat wohl einen Antrag der Linken eins zu eins kopiert
  • Das geht aus einem Dokument hervor, dass die Linke auf Twitter teilte

Dreister geht’s kaum. Die AfD im Landtag Sachsen-Anhalt hat einen Antrag eins zu eins kopiert – und zwar ausgerechnet von der Partei, von der sie politisch am weitesten entfernt sein dürften: den Linken.

Die Linke Sachsen-Anhalt postete die identischen Dokumente – bei denen offenbar nur Namen und Partei ausgetauscht wurden – auf ihrem Twitter-Account.

"Die Anfrage kam uns irgendwie bekannt vor"

“Die kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Schmidt kam uns irgendwie bekannt vor. Setzen! Sechs!” schrieb die Partei dazu.

Und es ist nicht das erste Mal, dass sich die rechtspopulistische Partei bei den Linken bedient.

"Keine eigenen Inhalte? Dann klauen!"

Bereits im Februar hatte die AfD Sachsen Schlagzeilen gemacht, als aufgedeckt wurde, dass die Partei einen Großteil eines Antrags zum Thema häusliche Gewalt von der Linken abgeschrieben hatte.

Damals amüsierte sich die Linke in Sachsen mit diesem Foto auf Twitter:


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

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(lk)