Huffpost Germany

"Furchtbarer Fehler": Donald Trump geht auf Merkel los

Veröffentlicht: Aktualisiert:
TRUMP
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump | Christopher Aluka Berry / Reuters
Drucken
  • Der US-Präsidentschaftskandidat greift in einer Rede Merkel an
  • Er sagt, ihre Einwanderungspolitik sei ein "furchtbarer Fehler" gewesen

Dass Donald Trump, der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, kein Freund von Angela Merkels Flüchtlingspolitik ist, ist bekannt. Jetzt polterte er bei einer Rede in Atlanta, Georgia, in besonders aggressiver Weise gegen die Bundeskanzlerin.

"Schaut euch an, was in Deutschland passiert: eine Katastrophe", sagte er am Mittwoch. "Die Verbrechensrate geht durch die Decke und seht euch an, was mit ihren Frauen passiert", sagte er offenbar in Anspielung auf die sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht.

"Warten wir mal, was bei den nächsten Wahlen passiert"

Merkel habe einen schrecklichen Fehler gemacht. "Sie würde das niemals zugeben, aber warten wir mal, was bei den nächsten Wahlen passiert - wenn es überhaupt welche gibt."

Dazu passend: 7 Gründe, warum Donald Trump im November tatsächlich gewinnen könnte

Trump erzählte, dass er Freunde in Deutschland habe, die ihm seit 20 Jahren berichtet hätten, was für ein großartiges Land es sei. Jetzt würden sie das Land verlassen.

Trump sagte, er sei sicher, dass Deutschland heute - genau wie er - lieber Milliarden für sichere und "gut gemachte" Schutzzonen für Flüchtlinge in Syrien ausgeben würde, statt diese Flüchtlinge ins eigene Land zu lassen.

Trump nutzt Orlando-Attentat, um für seine Abschottungspolitik zu werben

"Alles ist billiger und alles besser als das, was derzeit in Deutschland und anderen Ländern passiert", sagte Trump.

Trump wollte mit dem Verweis auf Deutschlands angeblichen Zustand seine eigene Argumentation untermauern, Flüchtlinge nicht in die USA zu lassen und das Land abzuschotten.

Er nutzte in den vergangen Tagen den Amoklauf in Orlando, um einmal mehr für seinen Anti-Einwanderungskurs zu werben. Unter anderem fordert er ein Einreiseverbot für Muslime.

Auch auf HuffPost:

Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.