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Frau macht ein Selfie in der H&M-Umkleide - das Bild empört das Netz

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Die britische Studentin Ruth Clemens aus Leeds war auf der Suche nach einer neuen Jeans. Für nur 10 Pfund fand sie bei H&M ein heruntergesetztes Modell und probierte dieses gleich an. Was sie feststellen musste, hielt sie auf einem Selfie fest, das nun im Internet für große Empörung sorgt.

Auf der Facebook-Seite der Modekette veröffentlichte sie ihr Selfie, das sie in der H&M-Jeans der Größe 42 zeigt. Wobei "in der" hier nur halb zutrifft, denn: Die Studentin bekam die Hose einfach nicht zu.

Empört schrieb sie: "Ich habe normalerweise Größe 40 an der Hüfte (manchmal auch 42). Als ich eure Jeans anprobiert habe, ist das nicht gut gegangen.“

Größe 42 sei die größte Größe, die H&M abgesehen von ihrer sehr begrenzten Plus-Size-Kollektion führe.

Ruth war frustriert. "Ich bin nicht übergewichtig (nicht, dass das von Bedeutung sei) und obwohl ich 1,80m groß bin, habe ich relativ durchschnittliche Proportionen.“

Zum Thema: Sieht aus, als hätte sie drei Brüste: Photoshop-Eklat um Plus-Size-Model Ashley Graham

Also fragte sie die Bekleidungskette: "Warum macht ihr Jeans, die so unrealistisch eng sind? Bin ich zu dick für eure normale Auswahl? Muss ich einfach akzeptieren, dass zugängliche und preiswerte Mode nicht für Leute wie mich ist?“

Und sie traf mit ihrem Post einen Nerv. Über 75.000 Menschen haben ihr Selfie bereits geliked, viele Frauen beschweren sich darunter über ähnliche Probleme.

Eine andere Nutzerin etwa schrieb: "Ich gehe nie wieder dort einkaufen, weil ich mich nicht dicker fühlen will, als ich bin!“

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Auch H&M hat mittlerweile auf den Post reagiert. Die Modekette entschuldigt sich. Eine wirkliche Erklärung liefert sie nicht.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(lk)