Huffpost Germany

IS-Terrorist Denis Cuspert am Leben? Verfassungsschutz widerspricht Pentagon

Veröffentlicht: Aktualisiert:
DENIS CUSPERT
Denis Cuspert am Leben? Verfassungsschutz widerspricht Pentagon | HENNING KAISER via Getty Images
Drucken
  • Der Verfassungsschutz hat erklärt, der Tod des deutschen IS-Terroristen Denis Cuspert könne nicht bestätigt werden
  • Damit widerspricht der Geheimdienst dem amerikanischen Pentagon
  • Laut diesem soll Cuspert im Oktober bei einem US-Luftangriff in der Nähe von Rakka getötet worden sein

Am 16. Oktober hatte das Pentagon ihn für tot erklärt: Denis Cuspert, Kampfname Abu Talha al-Almani. Der deutsche IS-Topterrorist war das Sprachrohr der Terrormiliz in Deutschland.

Seit seinem vermeintlichen Tod halten sich hartnäckig Gerüchte, dass der ehemalige Rapper doch noch am Leben sei. Das US-Verteidigungsministerium, das Cuspert als "globalen Terroristen“ klassifizierte, erklärte, er sei bei einem US-Luftangriff in der Nähe der syrischen IS-Hochburg Rakka ums Leben gekommen.

Jetzt widerspricht der deutsche Verfassungsschutz.

Spekulationen bestätigen sich: Cuspert soll am Leben sein

Cuspert sei zwar bei Kampfhandlungen verletzt, aber nicht getötet worden. Das sagte Behördenchef Bernd Palenda bei der Vorstellung des jährlichen Verfassungsschutzbericht am Dienstag, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtet.

Bereits Ende Oktober hatte das IS-Medium "Al Mourabitoun Media“ auf Twitter verkündet, Cuspert habe mit Verletzungen überlebt. "Spiegel Online“ berichtete einen Monat später, deutsche Sicherheitsbehörden hätten Cuspert in einen aktuellen Telefonmitschnitt als Sprecher identifiziert.

Im April dieses Jahres veröffentlichte der IS ein deutschsprachiges Propagandalied Cusperts mit dem Titel "Bomben auf Berlin“. Ob es sich bei dem Stück um eine aktuelle Aufnahme handelt, ist nicht bestätigt.

Auch auf HuffPost:

„ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun“ - Ein Experte findet klare Worte


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(lk)