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Nach Orlando-Attentat: Trump fordert Obamas Rücktritt

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  • Das Attentat auf einen Schwulenclub in Orlando wird zum Wahlkampfthema in den USA
  • Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump fordert den Rücktritt von Obama
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video

Das Blutbad in einem Schwulenclub in Orlando wird zum Wahlkampfthema.

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat wegen des Anschlags Amtsinhaber Barack Obama den Rücktritt nahegelegt. Denn Obama habe in seiner Reaktion auf die Tragödie "verweigert, auch nur die Worte 'radikaler Islam' zu sagen", erklärte der voraussichtliche republikanische Kandidat.

Auch die wahrscheinliche demokratische Kandidatin Hillary Clinton solle aus dem Präsidentschaftsrennen aussteigen, falls sie denselben Ansatz wähle, fügte Trump hinzu.

Auf Facebook legte Trump nach. In einem Post bedankte er sich für Glückwünsche, die er nach dem Attentat bekommen habe, mit seiner Meinung gegenüber radikalem Islamismus richtig zu liegen. "Ich will aber keine Glückwünsche, ich will Stärke und Wachsamkeit! Wir müssen endlich schlau sein!

Motiv des Täter ist noch unklar

Der umstrittene Polit-Quereinsteiger hat sich für ein vorübergehendes Einreiseverbot für Muslime mit Ziel USA stark gemacht. Damit will Trump das Land vor möglichen Gefahren schützen.

Die Ermittlungsbehörden legten sich zunächst auf kein Motiv fest. Es wurde auch in Richtung eines sogenannten Hassverbrechens ermittelt.

Auch Obama betonte: "Wir haben noch kein endgültiges Urteil gefällt, was die genaue Motivation des Killers angeht."

Ganz anders Trump: Er forderte auch die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton auf, aus dem Rennen um das Weiße Haus auszusteigen, weil sie die Wörter "radikaler Islam" ebenfalls nicht verwendet habe.

Bei dem mutmaßlichen Schützen von Orlando soll es sich um einen US-Bürger handeln, dessen Familie aus Afghanistan stammt. Laut einem Polizeisprecher soll er vor seiner Tat vom Nachtclub aus den Notruf gewählt und sich zur Terrormiliz Islamischer Staat bekannt haben.

Mit Material der dpa

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(Ben)