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Formel 1 im Live Stream: Großer Preis von Kanada im Internet sehen

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MONTREAL NICO ROSBERG
Am Sonntag startet die Formel 1 zum Großen Preis von Kanada | Chris Wattie / Reuters
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  • Formel 1 im Live-Stream
  • Training in Montreal am Freitag
  • Am Sonntag findet der Große Preis von Kanada statt

Formel 1 im Live-Stream: Am Sonntag fahren die Piloten um den Großen Preis von Kanada. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg startet um 20 Uhr deutscher Zeit von Platz zwei. Er musste sich im Qualifying nur von seinem Teamkollegen Lewis Hamilton geschlagen geben, der von der Pole Position startet - und mit einem vierten Erfolg auch in der Gesamtwertung an Rosberg vorbeiziehen könnte.

Aber: Nach zwei enttäuschenden Rennen will WM-Spitzenreiter Nico Rosberg am Sonntag in Montréal endlich wieder an seine Siegesserie zu Beginn der Formel-1-Saison anknüpfen. Das Rennen in Montreal zeigen am Sonntag RTL und Sky.

Sonntag: Der Große Preis von Kanada online sehen

19.00 Uhr: Sky Sport 1 berichtet vorab live aus Kanada - auch über Sky Go.

Ab 19.55 Uhr zeigt Sky das Rennen ebenso online in diesem Stream - und zwar auch aus verschiedenen Perspektiven:

19.05 Uhr: RTL beginnt seine Berichterstattung auch im kostenpflichtigen TVnow-Stream. Rennstart ist um 20 Uhr. Anschließend können User das Rennen kostenlos in der Mediathek schauen.

Passend dazu: Formel 1 im Live-Stream schauen

Wetter in Montréal zum Rennen verspricht Unterhaltung

Die Wettervorhersage verspricht Spannung: Regen und Temperaturen bis maximal 14 Grad - die richtigen Zutaten für viel Unterhaltung und unerwartete Ergebnisse auf der Strecke. "Wenn es regnet, ist das ganze Qualifying-Ergebnis nicht relevant", sagte Mercedes-Motorchef Toto Wolff.

Immerhin lässt der Wetterbericht vermuten, dass es nicht wieder so ein Rennen wie 2011 wird. Heftige Regenschauer führten vor fünf Jahren zu etlichen Unfällen. Erst nach 4:04:39,537 Stunden stand Jenson Button als Sieger fest. Es war der längste Grand Prix der Formel-1-Geschichte.

Wer neben dem Formel-1-Rennen auch das EM-Deutschland-Spiel verfolgen möchte:

Die deutschen Piloten in Kanada

  • Nico Rosberg (30 Jahre/Mercedes)

Aus in Barcelona, Platz sieben in Monaco - Rosbergs komfortable Ausgangsposition nach den vier Siegen in Serie zu Saisonbeginn ist dahin. "Beim letzten Grand Prix habe ich hoffentlich in einem Rennen all mein Pech aufgebraucht", sagt Rosberg. Sein Teamrivale und Titelverteidiger Lewis Hamilton ist bis auf 24 Punkte an den WM-Führenden herangerückt.

Und der Circuit Gille Villeneuve ist Hamilton-Gebiet. Viermal stand der Brite schon ganz oben auf dem Podest. In seiner Premierensaison holte der Brite in Montréal seine erste Pole und seinen ersten Sieg. Drei weitere Triumphe folgten.

Seine Pole Position am Samstag war auch schon seine fünfte in Kanada. Nur Michael Schumacher stand häufiger auf Startplatz eins. Er ist mit sieben Erfolgen auch Rekordgewinner in Montréal.

Rosberg wartet noch auf seinen ersten Kanada-Triumph. Es wäre ein guter Zeitpunkt für eine Sieg-Premiere.

  • Sebastian Vettel (28 Jahre/Ferrari)

2013 gelang ihm der erste und bislang einzige Sieg in Kanada. Damals noch im Red Bull. Und ausgerechnet sein ehemaliges Team setzt den viermaligen Weltmeister und die Scuderia unter Druck.

Im Training und in der Qualifikation zeigte sich, dass zumindest der in diesem Jahr noch sieglose Sebastian Vettel im Ferrari auch dank eines neues Turbos nah rangekommen ist. "Aber nicht nah genug", stellte Vettel fest.

Startplatz eins holte er sich inklusive der vergangenen Saison im Ferrari aber erst einmal: in Singapur 2015. Und der letzte Erfolg für die Scuderia in Kanada ist auch schon eine Weile her: 2004 durch Michael Schumacher.

  • Nico Hülkenberg (28 Jahre/Force India)

Auch Hülkenberg hatte nach dem Monaco-Rennen einigen Frust zu schieben. Eine falsche Strategie seines Team hatte ihm den möglichen Podestplatz vermasselt. Am Ende wurde er Sechster.

Dass Rang sechs sein bestes Saisonergebnis war, tröstete ihn nur wenig. In Montreal hofft er endlich auf ein Rennen ohne technische Probleme oder taktische Fehlentscheidungen. Immerhin schaffte er vor zwei Jahren schon einen fünften Platz, 2015 holte er als Achter ebenfalls Punkte.

  • Pascal Wehrlein (21 Jahre/Manor)

Die nächste Herausforderung für den Neuling: Der Circuit Gilles Villeneuve bietet alles, ist ein Wechsel von extremen Hochgeschwindigkeits-Passagen und langsamen Kurven. Mit seinem unterlegenen Manor wird er sich erneut am Ende des Feldes wiederfinden und wohl nur wichtige Erfahrungen statt Punkten sammeln.

Mit dpa-Material

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(lk)