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Shia LaBeouf: Seine größten Ausraster

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Shia LaBeouf ist kein Kind von Traurigkeit

Shia LaBeouf ("Transformers") feiert heute seinen 30. Geburtstag - doch der Schauspieler hat sich in den vergangenen Jahren alles andere als erwachsen verhalten. Immer wieder hat er bewiesen, dass er sein Temperament nicht im Zaum halten kann. Von Kneipenschlägereien über Wutanfälle bis hin zu Drohungen mit dem Messer: Hier eine Liste von LaBeoufs größten Ausrastern.

Bad Neighbors

Bei einer Prügelei im Oktober 2011 zog LaBeouf den Kürzeren. Dieses Video auf Clipfish liefert den Beweis

Gleich sein erster großer Fehltritt hatte es in sich! Im Februar 2005 ärgerte sich der Schauspieler über einen Nachbarn. Der Grund: Der Mann blockierte mit seinem Auto die Einfahrt und damit LaBeouf den Weg. Dieser geriet Berichten zufolge darüber in Rage und verlor die Kontrolle: Er fluchte, hupte und rammte schließlich das Auto seines Nachbarn - doch damit nicht genug. Später stattete LaBeouf dem Mann mit einem Küchenmesser einen Besuch ab und wurde in Handschellen abgeführt.

Stress mit dem Schockrocker

Im August 2011 soll sich der Star bei einer Veranstaltung in Hollywood mit seinem Date Karolyn Pho und Schockrocker Marilyn Manson (47, "Deep Six") angelegt haben. LaBeouf soll seine beiden Begleiter mit Wasser angespuckt haben und sich ohne Rücksicht auf Verluste den Weg durch die Menge der umstehenden Partygäste freigeschubst haben, wie das Magazin "Life & Style" damals berichtete. LaBeoufs Sprecher dementierte den Vorfall. Außer Frage steht in beiden Versionen, dass ausgerechnet der Mann mit dem Freak-Image, Marilyn Manson, cool blieb.

Aller guten Dinge sind drei

Es dauerte nicht lange, da ging LaBeoufs Temperament gleich dreifach mit ihm durch. Während Dreharbeiten im Oktober 2011 fand er sich in einem Lokal in Vancouver ein und trank Augenzeugenberichten zufolge deutlich über den Durst. In insgesamt drei Faustkämpfe soll er an dem besagten Abend involviert gewesen sein. Pech für ihn: Mit einem seiner Opfer wurde er schließlich gemeinsam vor die Tür gesetzt. Der Mann ergriff die Gelegenheit und schlug den schwer angetrunkenen LaBeouf mit mehreren gezielten Hieben zu Boden.

Krisenherd London

Im Pub Hobgoblin im Süden Londons schlug LaBeouf gleich zweimal zu. Bereits im November 2012 sorgte dort ein kleiner Scherz für Handgreiflichkeiten. Wie damals zu lesen war, hatte ein Besucher das Baseballcap des zunächst gutgelaunten LaBeouf entwendet. Als der Übeltäter das Diebesgut nicht zurückgeben wollte, kam es - natürlich - zu einer Schlägerei. Im Januar 2014 war es das lose Mundwerk eines Besuchers, das den Schauspieler angeblich erneut in Rage brachte.

Karma, Baby!

Wer austeilen kann, muss auch einstecken können. Das musste LaBeouf Ende des Jahres 2013 gleich zweimal am eigenen Leib erfahren. Im Oktober filmte der Schauspieler in London ungeniert das Leid einer betrunkenen Frau, die sich auf offener Straße erbrach. Da LaBeouf trotz Protesten weiterfilmte, schlug ihm ein Passant das Handy aus der Hand und verpasste ihm einen Tritt in die Leisten. Im Dezember 2013 brachte LaBeouf Berichten zufolge einen weiblichen Fan in einem Restaurant zum Weinen. Wenig später kam es zur handgreiflichen Auseinandersetzung mit dem Freund der Dame.

Wenn am Flughafen die Fetzen fliegen

Ja, tatsächlich - Shia LaBeouf hat sogar in Deutschland schon einmal für Ärger gesorgt. Allerdings auf vergleichsweise moderate Art. Der Grund: Nicht nur, dass er die Berlinale-Pressekonferenz seines Films "Lang lebe Charlie Countryman" verpasste - danach saß der Hollywood-Star noch wegen Verspätungen und Flugausfällen am Flughafen Berlin-Tegel fest. Die Nachricht über einen sechs Stunden verspäteten Flug nach New York brachte LaBeouf am Schalter zum Fluchen und Keifen, wie es hieß. Als der Flug wenig später ganz gestrichen wurde, war es aber (fast) ganz aus mit der Contenance: LaBeouf schlug einem Fotografen auf die Kamera und stapfte wütend von dannen.

Theater im Theater

Dass er sich nicht einmal während einer Musical-Aufführung zusammenreißen kann, stellte LaBeouf im Juni 2014 in New York unter Beweis. In der Pause soll er geraucht - was in New York streng verboten ist - und andere Zuschauer damit belästigt haben. Er habe zudem wahllos Klapse auf Hinterteile und Hinterköpfe von anderen Gästen verteilt. Als die Polizei auftauchte, wollte er offenbar fliehen, fiel dabei aber hin. Die Gesetzeshüter führten ihn in Handschellen ab. "Ich mache euch fertig", soll der Schauspieler den Polizisten gedroht haben. Außerdem habe er um sich gespuckt, bis ihm die Beamten eine Atemmaske anlegten. Vielleicht wird er mit 30 Jahren nun vernünftiger...