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Eine Frau stürzte eine Felswand hinab - in Todesangst schrieb sie eine Abschiedsnachricht

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KOHNHORST
Amber Kohnhorst mit ihrem Hund | Facebook
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Die junge Krankenschwester Amber Kohnhorst wollte bei einem Wanderausflug einfach nur die Natur im US-Bundesstaat Arizona genießen und sich erholen. Doch die Amerikanerin stürzte von einer etwa 30 Meter hohen, steilen Felswand und verletzte sich lebensgefährlich.

Ihr Rücken war an mehreren Stellen gebrochen und auch ihr Gesicht hatte schwere Wunden davongetragen. Sie versuchte verzweifelt, mit ihrem Smartphone einen Rettungswagen zu verständigen. "Ich habe alles versucht, aber ich hatte kein Netz", berichtete Kohnhorst dem amerikanischen Nachrichtenportal "Inside Edition".

Sie schrieb eine letzte Nachricht an ihre Eltern

Die 25-Jährige lag mehr als 24 Stunden hilflos am Boden vor der Felswand und konnte sich nicht bewegen. Kohnhorst hatte keine Ahnung, ob jemand nach ihr suchen würde - sie war allein in der einsamen Wildnis unterwegs gewesen und hatte in einem Bed and Breakfast übernachtet.

"Ich dachte, wenn ich schon heute sterben muss, habe ich immerhin das getan, was mich glücklich gemacht hat. Aber ich konnte nicht aufhören, an meine Familie zu denken, und wie weh ihnen mein Tod tun würde", sagte sie.

Also machte sie ein Selfie von ihrem verwundeten Gesicht und schrieb ihren Eltern eine letzte Nachricht: "Mama und Papa, ich halte vergeblich Ausschau nach Hilfe - es ist das Ende".

kohnhorst

"Sie ist unsere Heldin"

Doch es war nicht das Ende: Das Personal des Bed and Breakfast hatte inzwischen ihre Abwesenheit bemerkt und die Polizei verständigt. Ein Rettungsteam suchte daraufhin mit einem Hubschrauber nach Kohnhorst.

Als die Sanitätter die verletzte Frau endlich entdeckten, brachten sie sie sofort ins Krankenhaus, wo sie versorgt wurde. Es war das gleiche Krankenhaus, in dem Kohnhorst als Krankenschwester arbeitete.

Nun erholt sie sich wieder langsam von ihren schlimmen Verletzungen und wird von ihren Kollegen gesund gepflegt. "Sie ist unsere Heldin", sagte Kohnhorsts Mutter "Inside Edition". Die junge Frau hofft nun, dass sie bald wieder nach Hause kommen kann. Denn ihre Krankenversicherung zahlt ihr den Transport nach Hause zu ihren Eltern nicht - Unterstützer haben jetzt eine Gofundme-Kampagne gestartet, wo man für Kohnhorst spenden kann.

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(LK)