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Ausgerechnet ihn möchten die Deutschen als Bundespräsidenten - eine echte Überraschung

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  • TNS Emnid hat die Deutschen befragt, wem sie das Amt des Bundespräsidenten zutrauen
  • Die Ergebnisse halten vier echte Überraschungen bereit
  • Für die Deutschen scheint Persönlichkeit wichtiger zu sein als Parteizugehörigkeit
  • Eine Zusammenfassung des Textes seht ihr im Video oben

Eine Umfrage zeigt, wie sich die politischen Verhältnisse auf den Kopf gestellt haben. TNS Emnid hat im Auftrag der Funke Mediengruppe gefragt, welchem Politiker die Deutschen am ehesten das Amt des Bundespräsidenten zutrauen würden. Die Ergebnisse halten gleich mehrere Überraschungen bereit.

Die erste: Die Deutschen können sich am ehesten Außenminister Frank-Walter Steinmeier als nächsten Bundespräsidenten vorstellen. Ganze 52 Prozent der Bundesbürger trauen dem SPD-Politiker zu, Nachfolger von Joachim Gauck zu werden.

Mehr CDU-Anhänger als SPD-Wähler wollen Steinmeier

Und das, obwohl Steinmeier zur SPD gehört, die gerade in einem historischen Umfrage-Tief liegt. Persönlichkeit scheint den Deutschen wichtiger zu sein als Parteizugehörigkeit.

Dazu passend: Bundespräsident Gauck will wohl aufhören: So reagieren Deutschlands Politiker

Mit deutlichem Abstand folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU, 35 Prozent), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU, 33 Prozent) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne, ebenfalls 33 Prozent).

Jetzt die zweite Überraschung: Unter den Anhängern der Union ist die Zustimmung für Steinmeier mit 67 Prozent höher als bei den SPD-Wählern (62 Prozent).

Grüne wollen ausgerechnet eine CDU-Kandidatin

Die dritte Überraschung: Im Lager der AfD bekam der SPD-Außenminister mit 54 Prozent mehr Unterstützung als im Durchschnitt aller Befragten. Auch bei der Linkspartei sind es mit 53 Prozent mehr als im Durchschnitt.

Die vierte Überraschung: Die Anhängerschaft der Grünen steht dem SPD-Mann eher skeptisch gegenüber. Sie setzt laut der Umfrage stärker auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, 51 Prozent) und die evangelische Theologin Margot Käßmann (ebenfalls 51 Prozent) als auf Steinmeier (42 Prozent).

Bei den FDP-Wählern wird Lammert (78 Prozent) stärker eingeschätzt als Steinmeier (66 Prozent). Emnid hatte sieben Kandidaten zur Bewertung gestellt, Mehrfachnennungen waren möglich.

Mit Material der dpa

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(ben)