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Twitter gehackt: 32 Millionen Passwörter stehen zum Verkauf

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TWITTER WURDE GEHACKT
Der Kurznachrichtendienst Twitter wurde gehackt | dennizn/Shutterstock.com
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  • Der Kurznachrichtendienst Twitter wurde gehackt
  • Der Angriff kam aus Russland
  • 32 Millionen Nutzer sollen betroffen sein

Jetzt hat es auch Twitter erwischt. Der Kurznachrichtendienst ist laut dem US-Portal "zdnet.com" einem russischen Hacker mit dem Nickname "Tessa88" zum Opfer gefallen.

32 Millionen Twitter-Konten habe er gehackt und biete diese nun im Dark Net, dem nicht öffentlichen Internet, zum Kauf an. Der Preis: umgerechnet rund 5100 Euro. Konkret handle es sich um E-Mail-Adressen, Nutzernamen und Passwörter im Klartext.

Schuld sind infizierte Browser

Twitter selbst treffe dabei aber keine Schuld. Der Kurznachrichtendienst weise nämlich keine Sicherheitslücke auf. An die Daten konnte der Hacker scheinbar über infizierte Browser (Firefox oder Google Chrome) gelangen.

Diese hätten ihm die eingetippten Usernamen und Passwörter im Klartext zugeschickt. Die meisten Opfer des Hackers scheinen aus Russland zu kommen, das geht aus den Endungen der E-Mail-Adressen hervor.

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Umgang mit Passwörtern ist alarmierend

Der Hack zeigt einmal mehr, wie sorglos die User mit ihren Login-Daten umgehen. So hätten über 120.000 betroffene Nutzer tatsächlich das Passwort "123456" verwendet.

Ebenfalls sehr beliebt: "qwerty", was auf der deutschen Tastatur den nebeneinander liegenden Buchstaben "qwertz" entspricht, wählten immerhin noch 17.000 User.

Nicht der erste Angriff des Hackers

Wer sich selbst nicht sicher ist, ob sein Account gehackt wurde, der kann auf der Website "leakedsource.com" nachsehen.

Twitter ist übrigens nicht die erste Social-Media-Plattform, die ins Visier des russischen Hackers geraten ist. Bereits im Mai hatte er hunderte von Millionen Nutzerdaten von LinkedIn und MySpace zum Verkauf angeboten.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

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(lk)