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Peter Fox lebt mit Flüchtlingen zusammen

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PETER FOX
Peter Fox engagiert sich für Flüchtingsprojekte | Frank Hoensch via Getty Images
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Sänger Peter Fox hat bei sich Zuhause eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien aufgenommen.

Pierre Baigorry, wie der Berliner mit bürgerlichem Namen heißt, sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Wir teilen uns nicht unsere Wohnung mit ihnen, was auch Menschen machen, vor denen ich extrem meinen Hut ziehe. Sie haben eine Einliegerwohnung bei uns im Haus bezogen.“

Der Seeed-Sänger zeigte sich von den Erzählungen seiner Mitbewohner, die über die Balkanroute nach Deutschland kamen, sehr beeindruckt: „Was er erzählt, ist superspannend. Es macht einfach deutlich, dass sie nicht hierherkommen, weil wir die geileren Fernseher haben. Was die auf sich nehmen, um hierherzukommen - da muss der Grund schon sehr dringlich gewesen sein“. Eine klare Botschaft an alle Asylgegner, die keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen.

Fox engagiert sich für Flüchtlinge

Fox engagiert sich schon seit längerem für die Initiative #GehtAuchAnders, die es sich zum Ziel gesetzt hat, offen und konstruktiv über politische Themen zu diskutieren und Demokratie zu leben.

Der 44-Jährige trat unter anderem auch im Rahmen des „peace x peace“-Festivals auf, das am 5. Juni auf Initiative des Musikers Fetsum in Berlin stattfand.

Neben Fox gehörten zum prominenten Aufgebot Max Herre, Cro, Beatsteaks und Namika. Die gesamten Spendeneinnahmen der Veranstaltung, zu der über 20.000 Zuschauer kamen, sollen unter anderem an Unicef-Projekte in Syrien und im Sudan gehen.

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Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

(lm)