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Eine Mutter spricht sich für Impfungen aus, nachdem ihr Sohn an Windpocken erkrankt ist

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"Unser armer kleiner Junge hat sich mit Windpocken infiziert, weil er zu jung ist, um sich impfen zu lassen", schreibt die Australierin Kayley Burke auf ihrer Facebook-Seite.

Ihr elf Monate alter Sohn Elijah hat sich mit Windpocken angesteckt. In diesem Alter kann man noch nicht gegen die Krankheit geimpft werden, da das erst ab 13 Monaten möglich ist.

Sie appelliert an andere Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen

Jetzt appelliert die Mutter an alle Eltern, sich und ihre Kinder unbedingt impfen zu lassen: "Wenn ihr eure Kinder nicht impfen lasst, seid ihr ganz schöne Idioten. Denkt an die Gefahr für die Kinder, die zu jung sind, um sich impfen zu lassen!"

Auch Elijahs ältere Schwester, die geimpft ist, hat sich angesteckt - die Impfung hat erst vor kurzem stattgefunden und wirkt noch nicht richtig. Ihr geht es aber soweit gut. Sie habe lediglich ein paar kleine Pusteln.

Kayley Burkes ist eine klare Impfbefürworterin, denn Windpocken sind eine hoch ansteckende Krankheit. Laut dem Portal Statista sind 2014 über 22.000 Menschen in Deutschland an Windpocken erkrankt.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

(lm)