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Aus Angst vor Terror bei der EM: Boateng nimmt Familie nicht mit ins Stadion

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  • Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng: "Meine Familie wird mich bei der EM nicht ins Stadion begleiten"
  • Die Terror-Gefahr sei ihm zu groß

Am Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Neben die Vorfreude auf das Sport-Spektakel mischt sich immer wieder Angst um einen möglichen Terroranschlag, der das Massen-Event erschüttern könnte. Eine Angst, die auch der deutsche National-Innenverteidiger Jérôme Boateng teilt.

Der "Sport Bild" sagte Boateng: "Meine Familie und meine Kinder werden nicht ins Stadion kommen. Das Risiko ist mir einfach zu groß.“ Boateng betonte, es sei „einerseits traurig, dass man sich mit solchen Themen auseinandersetzen muss". Andererseits seien zuletzt eben viele Dinge passiert, die einen nachdenklich machten.

"Das schrecklichste Erlebnis meiner Karriere"

Mit dieser Aussage spielt der Bayern-Profi wohl vor allem auf das Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich in Paris am 13. November 2015 an, als Terroristen des selbst ernannten Islamischen Staates in Paris ein Blutbad anrichteten.

Boateng sagte nach dem Ereignis im "Kicker": "Für mich war es das bisher schrecklichste Erlebnis meiner Karriere, weil wir so nahe dran waren. Das mulmige Gefühl bleibt.”

"Ich für meinen Teil will mich bei der EM allein auf den Fußball konzentrieren können, und da fühle ich mich einfach wohler, wenn meine Familie nicht im Stadion sitzt", sagte der 27-Jährige jetzt. Deutschland startet am Sonntag (21 Uhr) gegen die Ukraine in das Turnier.

Hier geht es zum Spielplan des Turniers

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