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Forsa-Umfrage: CSU sackt auf niedrigsten Wert seit Jahrzehnten

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  • Eine neue Umfrage zeigt, dass die CSU seit der Landtagswahl 2013 massiv an Wählergunst eingebüßt hat
  • Würde heute in Bayern gewählt, käme die Partei nur noch auf 40 Prozent
  • Die Ergebnisse der Umfrage seht ihr im Video

Der Dauer-Zoff zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel - er schadet offenbar nicht nur der Kanzlerin: Laut einer Forsa-Umfrage für den "Stern" müsste sich die CSU auf massive Verluste einstellen, wenn jetzt in Bayern der Landtag neu gewählt werden würde.

Laut der Umfrage kämen die Christsozialen nur noch auf 40 Prozent. Das bedeutet 7,7 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2013 - und der niedrigste Wert seit Jahrzehnten. Andere Umfragen waren zuletzt auf höhere Werte für die CSU gekommen.

Auch die SPD büßt ein, drittstärkste Kraft wären die Grünen

Die SPD käme auf rund 16 Prozent (ein Minus von 4,6 Prozentpunkten), drittstärkste Kraft im Freistaat wären die Grünen mit 14 Prozent (ein Plus von 5,4 Prozentpunkten).

Die AfD würde mit zehn Prozent Wählerzustimmung ebenfalls im Landtag sitzen, die FDP mit vier Prozent sowie die Linke mit drei Prozent würden den Sprung in den Münchner Landtag nicht schaffen.

"Seehofers Attacken binden keine Wähler am rechten Rand der CSU"

"Die Ergebnisse zeigen, dass Horst Seehofers wiederholte Attacken gegen Kanzlerin Angela Merkel also keinesfalls Wähler am rechten Rand der CSU binden", zitiert der "Stern" Forsa-Chef Manfred Güllner.

Forsa hatte vom 23. Mai bis 3. Juni 1010 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte in Bayern befragt.

Zuletzt hatte es aus Reihen der CSU kritischer Stimmen am Kurs der Partei gegeben. So machte der ehemalige bayerische Landtagspräsident Alois Glück (CSU) eine Entfremdung seiner Partei von ihren Wählern aus.

Ex-CSU-Politiker Glück sieht "gefährliche Entfremdung" bei seiner Partei

"Wir sind heute zu sehr mit uns selbst beschäftigt und haben in viele Bereiche hinein nicht mehr ausreichend Verbindungen", sagte Glück der "Passauer Neuen Presse".

Glück betonte, die CSU sei immer eine Volkspartei gewesen, die in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen stark verwurzelt gewesen sei. Nun sieht Glück "eine gefährliche Entfremdung" zu den Menschen, die bisher CSU wählten.

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