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Was eine Frau Siri sagte, rettete ihrem Kind das Leben

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Im Internet surfen, aktuelle Nachrichten lesen oder sich mit Freunden austauschen: Das sind einige Funktionen, die gerne auf einem Smartphone genutzt werden. Und so mancher nützt sie mitteln Siri, dem Sprachassistenten von Apple. Doch wer hätte gedacht, dass die Sprachassistenten-Funktion sogar Leben retten kann?

Siri soll das Leben eines australischen Kleinkindes gerettet haben. Stacey Gleeson sah über ihre Baby-Cam, dass ihre einjährige Tochter plötzlich blau anlief. Sofort rannte die Mutter zu ihrem Kind und stellte fest, dass sie nicht mehr atmete. In der Eile ließ sie auf dem Weg das Smartphone fallen. Als sie bei ihrem Kind ankam, das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr atmete, konnte sie nicht sofort den Notruf verständigen - es war kein Telefon in Reichweite.

"Hey Siri, ruf den Notruf!"

Der Sprachassistent Siri konnte der verzweifelten Mutter in dem Moment helfen. "Hey Siri, ruf den Notruf", waren die Worte, die vermutlich Giana das Leben retteten, wie Yahoo Australia berichtet.


Erst seit September 2015 kann man Siri auch durch die Worte "Hey, Siri" aktivieren ohne das Smartphone vorher zu entsperren
. Mit dem neuen Feature soll der Besitzer jederzeit auf den Assistenten zugreifen können.


Die Funktion ist auch für Androidgeräte mit "OK, Google" verfügbar
. Stacey Gleeson und ihr Mann wollen jetzt Eltern dazu ermutigen, solche Funktionen ihrer Geräte in Anspruch zu nehmen.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.