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"Forbes"-Ranking: Merkel zum sechsten Mal in Folge mächtigste Frau der Welt

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  • "Forbes" hat Angela Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gekürt
  • Damit führt die deutsche Kanzlerin zum sechsten Mal in Folge das Ranking an
  • Hillary Clinton folgt auf dem zweiten Platz

Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" hat Angela Merkel zum sechsten Mal in Folge zur mächtigsten Frau der Welt gewählt. Auf Platz zwei landete demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

Die Entscheidung begründete das Magazin mit Merkels politischen Leistungen der vergangenen Jahre. "Wenn es eine Führungsperson gibt, die in der Lage ist, den existentiellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Europäischen Union zu trotzen, dann ist es die deutsche Kanzlerin Angela Merkel", schreibt "Forbes" auf seiner Website.

Neben Merkels Erfolgen in der Wirtschafts- und EU-Politik hebt das Magazin auch ihre Haltung in der Flüchtlingskrise hervor. "Indem sie Deutschlands Grenzen in den vergangenen Jahren für über eine Million Migranten aus Syrien und anderen muslimischen Ländern geöffnet hat, entschied sich Merkel, ihre Macht mit der ungewöhnlichsten aller geopolitischen Strategien auszuüben: purem Humanismus", heißt es in der Begründung weiter.

Seit 2004 kürt "Forbes" die 100 mächtigsten Frauen der Welt

Der Einfluss, den Merkel durch ihre Position in der Europäischen Union noch immer innehat, rechtfertigt in den Augen der "Forbes"-Macher, dass die deutsche Kanzlerin zum sechsten Mal in Folge auf Platz eins des Rankings landete. Im vergangenen Jahr hatte "Forbes" noch geschrieben, dass Clinton Merkel bald an der Spitze ablösen könnte.

Platz drei bis fünf belegen in diesem Jahr Janet Yellen, Präsidentin des Federal Reserve Board (FED), die Philanthropin und US-Geschäftsfrau Melinda Gates und Mary Barra, CEO von General Motors.

Schwerpunkt auf Frauen aus der Politik

Seit 2004 kürt "Forbes" jährlich die hundert mächtigsten Frauen. Merkel landete zum ersten Mal 2006 auf Platz eins. Einige von ihnen halten sich seit langem in der Liste. 20 neue Namen sind in diesem Jahr auch dazu gekommen.

In dem Ranking sind dieses Mal mehr Frauen aus der Politik und weniger aus dem Showbusiness als im vergangenen Jahr. die So hat es beispielsweise die erste Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, in die Liste geschafft.

"Forbes" wolle damit die Aufmerksamkeit auf Frauen üben, die ein politisches Amt ausüben, schreibt das Magazin zu der Schwerpunktsetzung.

Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

Die Nachrichten von ertrunkenen Flüchtlingen nehmen kein Ende. Auch, weil es viel zu wenig Rettungskräfte auf dem Mittelmeer gibt. Hier versucht die Mannschaft des Schiffes Sea Watch 2. zu helfen. Spenden benötigt die Crew für Nahrung, Schwimmwesten und Medikamente.

Auf der sogenannten Balkanroute ist ein großer Teil der Flüchtlinge unterwegs. Der Verein Soups & Socks versorgt Flüchtlinge hier mit einer warmen Mahlzeit und anderen lebensnotwendigen Dingen. Hier geht es weiter zur Soups & Socks Tour.

Ein weiteres Problem sind die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge in Berlin. Ihnen vermittelt die Organisation Akinda beispielsweise einen gesetzlichen Vertreter. Wie das geht, beschreiben die Initiatoren hier.

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