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"Vertraue mir" im Live-Stream: ZDF-Thriller online sehen

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VERZEIH MIR ZDF
Elena Wagner (Julia Koschitz) bittet ihren Ex-Freund Marc (Jürgen Vogel) um Hilfe | obs/ZDF/Martin Valentin Menke
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  • "Vertraue mir" im ZDF und im Live-Stream
  • TV-Thriller kommt am 6. Juni um 20.15 Uhr

"Vertraue mir" im Live-Stream: Der TV-Thriller im ZDF beginnt Bankenmilieu - zwischen Macht, Karriere und Geld - und endet in einem Beziehungsdrama. Im Zentrum des Geschehens steht Investmentbankerin Elena Wagner (Julia Koschitz). Sie ist erfolgreich - bis sie plötzlich aus Meetings ausgeschlossen wird und auch ihr Chef (August Zirner) nicht mehr für sie zu sprechen ist. Das schreibt das ZDF.

Elena wittert eine Verschwörung und bittet ihren Ex-Freund Marc (Jürgen Vogel), der einst EDV-Chef des Bankhauses war, die Wahrheit herauszufinden. Dafür muss er sich auch in das IT-Netz der Bank hacken - und das während der Wachmann Jochen Steiner (Sascha Alexander Gersak) Dienst hat.

"Verzeih mir" im Live-Stream

Den Fernsehfilm der Woche "Verzeih mir" zeigt das ZDF am Montag, 6. Juni, ab 20.15 Uhr auch im Live-Stream. Diesen finden User auf der Homepage des Senders. Sie können ihn aber auch über die ZDF-App abrufen.

Zudem bieten verschiedene Streaming-Dienste wie der Huffington-Post-Kooperationspartner TV Spielfilm den Sender-Stream kostenlos an.

Der Thriller findet sich auch in der ZDF-Mediathek zum Abrufen - sowohl vor wie auch nach der Ausstrahlung.

Koschitz: "Elena hat ein klares Ziel - ihre Karriere"

Die Hauptperson von "Vertraue mir" ist dabei durchaus so, wie man sich eine typische Akteurin im Bankenmilieu - eiskalt, auf die Karriere konzentriert und beinahe skrupellos. Bis zum bitteren Ende.

Der Grund: "Elena ist eine intelligente, sehr disziplinierte Frau, die ein klares Ziel hat - ihre Karriere", erklärt Schauspielerin Schauspielerin Julia Koschitz (41). Für diese Karriere opfere sie ihr gesamtes Privatleben, auch eine intakte, schöne Beziehung.

"Wenn ein Mensch auf so essenzielle Dinge in seinem Leben verzichten kann, muss er in diesem Ziel einen großen Halt suchen. Ihr Drang nach Unabhängigkeit und nach professioneller Bestätigung ist eine Art Notwendigkeit für sie", erklärt sie ihre Figur weiter.

"Vertraue mir": Kammerspielartige Szenen

"Der Erfolg gibt ihr eine Daseinsberechtigung, die sie sich selbst nicht geben kann - und gleichzeitig sperrt er sie immer mehr ein", findet Koschitz. Das sei das Tragische an der Figur, dass sie sich in der Erfüllung ihrer Wünsche gleichzeitig total behindert.

Regie führte bei dem kammerspielartigen Film "Vertraue mir" Franziska Meletzky. Sie schrieb auch das Drehbuch zusammen mit John-Hendrik Karsten nach einer Vorlage von Guy Meredith. Hinter der Kamera erzeugte Ngo The Chau die kühlen Bilder.

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(lk)