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Joachim Gauck: Erklärung im Live-Stream zur 2. Amtszeit

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JOACHIM GAUCK BELLEVUE
Joachim Gauck tritt am Montagmittag vor die Kameras und gibt eine Erklärung ab | Hannibal Hanschke / Reuters
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  • Bundespräsident Gauck gibt Erklärung ab
  • Diese wird im Live-Stream übertragen
  • HuffPost berichtet auf Facebook live aus dem Schloss Bellevue

Bundespräsident Joachim Gauck im Live-Stream: Am Montag gibt er um 12.00 Uhr eine Erklärung in Schloss Bellevue ab. Das teilte das Präsidialamt am Montag mit. Der 76-Jährige wird sich dann wohl dazu äußern, ob er 2017 für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht oder nicht.

Gaucks Erklärung wird von verschiedenen Kanälen übertragen. So ist auch die Huffington Post vor Ort und wird die Ansprache in Facebook live übertragen - und zwar ab 11.55 Uhr.

Gaucks Erklärung im Live-Stream

Auch verschiedene TV-Sender beschäftigen sich am Montag mit der Thematik und zeigen Gaucks Erklärung live:

Der Nachrichtensender Phoenix berichtet ab Vormittag über Gaucks Erklärung. Zu Beginn zeigt der Sender ein Gespräch mit Erhard Scherfer zur Diskussion um Joachim Gauck. Ab 12 Uhr schaltet Phoenix in das Schloss Bellevue. Die Sendungen gibt es auch im kostenlosen Live-Stream von Phoenix.

Die Moderation übernimmt Klaus Weidmann. Im Studio ist zudem Volker Kronenberg, Politikwissenschaftler Uni Bonn, zu Gast.

Ebenso wird der Nachrichtensender n-tv live aus dem Schloss Bellevue berichten. Der Live-Stream des Senders ist ebenfalls kostenlos.

ZDF berichten online live

Auch das ZDF hat eine Sondersendung angekündigt und berichtet ab 11.55 Uhr in einem "heute spezial" über die Erklärung von Joachim Gauck - auch im sendereigenen Live-Stream.

Übrigens: Die Live-Streams von ZDF und Phoenix könnt ihr zum Beispiel auch über TV Spielfilm, einem Kooperationspartner der Huffington Post, abrufen. Ebenfalls kostenlos.

Spekulationen über eine zweite Amtszeit

In den vergangenen Tagen gab es Spekulationen über die zweite Amtszeit von Joachim Gauck. Zuletzt hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, der Bundespräsident habe sich nach langem Abwägen entschieden, nicht mehr anzutreten.

Gründe für einen Verzicht seien sein Alter und gesundheitliche Beschwerden. Der Bericht blieb ohne Bestätigung, heizte aber bereits die Debatte über einen möglichen Nachfolger an.

Mögliche Nachfolge des Bundespräsidenten

Genannt wurden dabei unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). "Der Spiegel" berichtete am Wochenende, aus taktischen Gründen könnten CDU und CSU kurz vor der Bundestagswahl keinen gemeinsamen Kandidaten mit SPD oder Grünen präsentieren. Aus der Linken und der SPD wurden Stimmen laut, die einen gemeinsamen rot-rot-grünen Bewerber forderten.

Passend zum Thema: Bundespräsident Gauck will wohl aufhören: So reagieren Deutschlands Politiker

Gauck selbst hatte die Entscheidung über seine Zukunft bis zum Frühsommer angekündigt. Union, SPD und Grüne befürworteten eine zweite Amtszeit; auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich für eine Wiederwahl Gaucks aus. Zuletzt meinten auch 70 Prozent der Bundesbürger in einer Umfrage, Gauck solle weitermachen.

Die Bundesversammlung, die das Staatsoberhaupt wählt, tritt am 12. Februar 2017 zusammen. Gauck hatte seine erste Amtszeit im März 2012 begonnen. Er war Nachfolger von Christian Wulff.

Gauck ließ zweite Amtszeit bisher offen

Ob er für eine zweite Amtszeit antritt, hatte Gauck lange offengelassen. Auf einer China-Reise im März sagte er, es sei ein schönes Gefühl zu spüren, dass viele Menschen sich eine Fortsetzung seiner Arbeit wünschten. "Dabei muss man aber auch seine eigenen physischen und psychischen Kräfte bedenken", sagte er.

Bis zuletzt war darüber spekuliert worden, ob er wegen der Auswirkungen der Flüchtlingskrise und angesichts des Erstarkens der rechtspopulistischen AfD aus einem Bewusstsein der Verantwortung heraus noch einmal antreten würde.

Gauck als Bundespräsident

Gauck war in der Endphase der DDR 1989 als Unterstützer der Bürgerrechtsbewegung bekannt geworden. Nach der Wende wurde er als Kandidat für das Bündnis 90 in die letzte DDR-Volkskammer gewählt. Von 1991 bis 2000 war er Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Ein Schwerpunkt seiner ersten Amtszeit war das Bemühen, Deutschlands Rolle in der Welt neu zu definieren und mehr Verantwortungsbewusstsein einzufordern. Auch militärisches Engagement dürfe nicht mit dem Hinweis auf die nationalsozialistische Vergangenheit ausgeschlossen werden, sagte er 2014 auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Auch die Flüchtlingskrise machte er zu seinem Thema. "Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich", betonte er.

Mit dpa-Material

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