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Französischer Neonazi plante angeblich 15 Anschläge während der EM

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  • Ein Franzose ist in der Ukraine festgenommen worden
  • Er soll ein ganzes Waffenarsenal im Kofferraum gehabt haben
  • Ukrainische Ermittler gehen davon aus, dass er Anschläge während der EM plante
  • Das Video oben soll die Festnahme zeigen

An der ukrainische-polnischen Grenze soll ein Franzose festgenommen worden sein, der konkrete Anschlagspläne für die Fußball-EM in Frankreich hatte. Das berichten mehrere Medien und die Nachrichtenagentur AFP übereinstimmend.

Die AFP beruft sich bei ihrem Bericht auf Informationen aus dem ukrainischen Geheimdienst. Der Mann sei gefasst worden, als er Sprengstoff und Waffen aus der Ukraine nach Polen schmuggeln wollte, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Im Auto des 25-Jährigen seien Raketenwerfer und Kalaschnikows gefunden worden.

Französische Ermittler haben allerdings bisher keine Hinweise auf konkrete Anschlagpläne:

Waffen im Wert von 250.000 Euro

Der Mann soll außerdem 125 Kilogramm des Sprengstoffs TNT bei sich gehabt haben. Insgesamt soll er 15 Anschläge vor und während der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich geplant haben, wie Medien berichten. Sein Ziel sollen auch Synagogen und Moscheen gewesen sein. Die Waffen, die er bei sich trug, sollen 250.000 Wert gewesen sein, wie die französische Zeitung "Le Figaro" berichtet.

Zur Begründung sagte der Mann, dass er die französische Regierungspolitik eines "massiven Zuzugs von Ausländern nach Frankreich, die Verbreitung des Islam und die Globalisierung" ablehne. Der Festgenommene trug laut Angaben von französischen Medien ein T-Shirt mit dem Aufdruck einer rechtsradikalen Vereinigung.

Verdächtiger war bisher nicht polizeibekannt

Wie französische Medien berichten, soll die Verhaftung schon am 21. Mai stattgefunden haben. Laut den Berichten soll es sich um einen 25-Jährigen aus Lothringen handeln.

Wie eine französische Lokalzeitung berichtet, war der Verdächtige bisher nicht polizeibekannt. Auch Nachbarn schildern ihn als ruhigen Mann, der Tür an Tür mit seinem Großvater lebte. Auch sein Arbeitgeber sagte, er sei ein vorbildlicher Mitarbeiter gewesen.

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(lk)