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Schockmoment am Zürcher Bahnhof: Alle Passanten können ihr Nacktfoto sehen - dann erkennt sie, was dahinter steckt

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Die hübsche junge Frau blickt fassungslos auf einen großen Bildschirm am Zürcher Hauptbahnhof. Dort flimmert für jeden Passanten unübersehbar ein sexy Nacktfoto von ihr, dass sie auf Facebook gepostet hatte. Wie konnte das passieren?

Viel zu viele Menschen machen leichtsinnig bei einem Glücksspiel mit und laufen dadurch Gefahr, dass ihre Daten missbraucht werden: Eine Kampagne des Schweizer Versicherers Groupe Mutuel zeigt, wie einfach das passieren kann.

Für das Video stellten sie am Zürcher Hauptbahnhof einen Laptop-Stand auf, der den Passanten versprach, bei einem Gewinnspiel ein iPad gewinnen zu können. Dafür müssten sie sich nur per Facebook einloggen. Wenn sich die ahnungslosen Gewinnspielteilnehmer dann umdrehten, sahen sie, welche Folgen ihre leichtsinnige Aktion nach sich zog.

Bewusstsein für Cyberkriminalität

Groupe Mutuel will mit dem Video ein Bewusstsein für Cyberkriminalität schaffen - viele Menschen machen es Kriminellen denkbar einfach, an ihre Daten zu kommen. Dabei ist der Schaden unter Umständen immens - durch Datenmissbrauch können die Opfer finanziellen Verlust oder Rufschädigung erleiden.

Der Versicherer reagiert auf diese Entwicklung und bietet mit dem beworbenen "Legisdigit" als erster Versicherer in der Schweiz eine Rechtsschutzversicherung gegen digitale Risiken an.

Am klügsten ist jedoch immer noch, statt auf eine Rechtsschutzversicherung auf den gesunden Menschenverstand zu setzen und nicht leichtsinnig seine Daten im Internet unbekannten Dritten anzuvertrauen.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.