Huffpost Germany

Drei Tote bei Zugunglück in Belgien

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BELGIEN
Bei einem Zugunglück in Belgien wurden drei Menschen getötet | AP
Drucken
  • Bei einem Zugunglück in Belgien starben in der Nacht drei Menschen
  • Ein Passagierzug stieß mit einem Güterzug zusammen

Bei einem schweren Zugunglück nahe der belgischen Stadt Lüttich sind mindestens drei Menschen getötet worden.

Neun Zuginsassen wurden mit Verletzungen unterschiedlichen Grades ins Krankenhaus gebracht, wie belgische Medien übereinstimmend berichteten. Einige davon sind lebensgefährlich.

Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga in der Nacht zum Montag unter Berufung auf den Bürgermeister der Ortschaft Saint-Georges-Sur-Meuse, Françis Dejon.

Passagierzug rammte Güterzug

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Dejon zufolge habe der Passagierzug den auf demselben Gleis verkehrenden Güterzug gegen 23 Uhr mit einer Geschwindigkeit von rund 90 Stundenkilometern gerammt, berichtete Belga weiter.

Laut dem Schienennetzbetreiber Infrabel saßen demnach etwa 40 Menschen in den sechs Waggons des Passagierzugs, von denen die vordersten beiden am heftigsten demoliert worden seien.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften sei am Unfallort bei der Ortschaft Hermalle-sous-Huy im Einsatz und werde von Kollegen aus Lüttich unterstützt, hieß es weiter.

Wagen wurden völlig zerstört

Es werde noch versucht, eingeschlossene Menschen aus den umgekippten Waggons zu befreien. Dies gestalte sich aber schwierig.

Ein Augenzeuge berichtete dem Nachrichtenportal "L’Avenir" zufolge von "chaotischen Szenen". Laut dem jungen Mann, der in dem Passagierzug gesessen habe, seien die vorderen beiden Waggons völlig zerstört worden.

Wenige Stunden nach dem Unglück wurde eine Pressekonferenz mit Verkehrsminister François Bellot sowie Vertretern von Infrabel, der Bahngesellschaft SNCB, der Kommunalbehörden und der Rettungskräfte angesetzt. Auch ein Krisenstab wurde eingerichtet.

Auch auf HuffPost:

Diese Mädchen tun etwas, was viele tun - Sekunden später sterben sie

Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“ möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Ihr könnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.