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Diese schlüpfrigen Nachrichten schickte eine Lehrerin an ihren 11-jährigen Schüler

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Eine Grundschullehrerin aus dem britischen Essex steht vor den Scherben ihrer Karriere: Ihr wurde per Gericht untersagt, ihre Tätigkeit als Lehrerin weiter auszuüben.

Der Grund: Die 31-Jährige hatte per Instagram und Snapchat schlüpfrige Nachrichten an ihren 11-jährigen Schüler geschickt.

Kay Elizabeth H. ließ den Jungen wissen, dass sie sich von ihrem Freund getrennt habe. "Ich bin Single und bereit für neue Abenteuer", schrieb sie ihm. Sie nannte ihn "Grübchen" und wünschte ihm eine gute Nacht.

kay elisabeth

Sie wurde anzüglich

Dann wurde sie anzüglicher. So schrieb sie ihm auf Instagram: "Ich gehe jetzt duschen. #Kopfkino für dich." Und: "Du bist möglicherweise gerade abgelenkt, weil du daran denken musst, wie wunderschön ich bin."

Sie tauschten auch Videobotschaften auf Snapchat aus, wo sie ihm anbot, die Nachrichten zu löschen, damit seine Eltern es nicht herausfinden würden.

Doch das taten sie. Und damit war die Karriere von Kay Elizabeth H. beendet: Die Eltern zogen vor Gericht und sie wurde dazu verurteilt, nicht mehr unterrichten zu dürfen. Das Gericht ließ ihr aber die Möglichkeit, nach zwei Jahren um eine Aufhebung des Verbots zu ersuchen, da sie Einsicht in ihre Fehler gezeigt hatte.

Sie zeigt Einsicht

Die Grundschullehrerin sagte in einem Statement: "Ich bin schockiert über das, was ich geschrieben habe. Ich habe den Schüler in eine unangemessene Position gebracht, die Reputation der Schule in Verruf gebracht und meine Karriere, für die ich neun Jahre gearbeitet habe, ruiniert."

The National College of Teaching and Leadership (NCTL), die britische Ausbildungsbehörde für Lehrer, schloss sich dem Urteil an: "Frau H. hat einem 11-jährigen Schüler Nachrichten geschickt, die sexuelle Anspielungen enthalten, die ihn verstören können. Dadurch hat sie in ihrer Verantwortung versagt, das Wohlergehen des Schülers zu schützen."

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