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Deutscher Wetterdienst warnt: Unwetter-Gefahr im Südwesten und am Alpenrand

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  • Experten warnen vor erneuten Unwettern im südlichen Teil Deutschlands
  • Auch die Musik-Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" könnten betroffen sein
  • Am Freitag waren bei "Rock am Ring" Dutzende Menschen nach einem Blitzeinschlag verletzt worden

Das Wetter-Tief über Deutschland zieht nicht ab: Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mit heftigen Gewittern.

Auch Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Metern sei möglich. Örtlich könne mit 25 bis 40 Litern Regen pro Quadratmeter gerechnet werden, sagte ein DWD-Mann am frühen Morgen.

Starkregen auch wieder bei "Rock am Ring" und "Rock im Park" möglich

Wo genau die Unwetter auftreten, lasse sich zunächst nicht sagen. Es sei aber zum Beispiel möglich, dass erneut Starkregen über den Hochwassergebieten niedergeht. Auch die Musikfestivals "Rock am Ring" in Rheinland-Pfalz und "Rock im Park" in Nürnberg müssten sich auf Unwetter einstellen.

Beim Musikfestival "Rock am Ring" waren am Freitagabend mindestens 42 Besucher bei einem Blitzeinschlag verletzt worden - acht von ihnen schwer. "Ein Fan musste reanimiert werden", teilten die Veranstalter in Mendig in Rheinland-Pfalz mit.

Überschwemmungen in Baden-Württemberg

Starker Regen führte am Freitag in einigen Regionen - vor allem in Süddeutschland - abermals zu überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern. In Bayern war der Landkreis Weilheim-Schongau besonders betroffen. Aus Baden-Württemberg wurden Überschwemmungen aus mehreren Kreisen gemeldet.

Meteorologen zeigten sich überrascht von der Heftigkeit der Unwetter in Deutschland. Ausmaß und Dauer seien "absolut außergewöhnlich", schrieben Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in einem Zwischenbericht.

"Tief Mitteleurope" erinnert an die Jahrhunderthochwasser 2013 und 2002

Seit Fronleichnam am 26. Mai beherrsche die Großwetterlage "Tief Mitteleuropa" das Wetter in Deutschland. Eine solche Wetterlage habe auch die Jahrhunderthochwasser 2013 in Süddeutschland und 2002 an der Elbe ausgelöst.

In den von Unwettern besonders heftig getroffenen Gebieten in Niederbayern und Baden-Württemberg gingen am Freitag derweil die Aufräumarbeiten weiter. In Niederbayern stieg die Zahl der Toten nach der Flutkatstrophe vom Mittwoch auf sieben.

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