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Langschläfer sind schlauer und kreativer

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Langschläfer sind kreativer | iStock
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Sie kommen immer zu spät, sind faul, verschlafen und undiszipliniert – von den drei Chronotypen, in die man Menschen aufgrund ihrer inneren biologischen Uhr unterteilt, haben die "Nachteulen" wohl mit den meisten unangenehmen Vorurteilen zu kämpfen.

Aber in letzter Zeit werden diesen Langschläfern immer wieder positive Eigenschaften attestiert, die Frühaufsteher und Normaltypen nur vor Neid erblassen lassen können.

Hier sind sieben Dinge, die Langschläfer besser können:

1. Nachteulen sind kreativ

Franz Kafka, Bob Dylan, Keith Richards – die Liste berühmter Künstler, die bestätigten, Nachteulen zu sein, ist beeindruckend.

Der Psychophysiologie-Professor Dr. Jim Horne von der Loughborough University bestätigte dem Independent:

"Abendmenschen sind tendenziell von der kreativeren, extrovertierten Art, die Poeten, Künstler und Erfinder, während die Morgenmenschen die Ausführenden sind, wie man oft bei Beamten und Verwaltern sieht."

2. Langschläfer sind gesellig und sozial kompetent

Dr. Horne sagt weiterhin: "Spätaufsteher sind sozialer, menschenorientierter." Nachteule Bettina Henning begründete das in ihrem Buch "Der frühe Vogel kann mich mal!" damit, dass ihresgleichen für viele soziale Aktivitäten geradezu geschaffen sind, da diese meistens abends stattfinden.

3. Sie sind intelligent

Eine Studie der Universität von Madrid stellte bei Tests an fast 1000 Schülern fest, dass die Nachteulen unter ihnen die besseren induktiven Denker waren. Induktives Denken gilt allgemein als einer der wichtigsten Indikatoren für Intelligenz und befähigt fächerübergreifend zu guten akademischen Leistungen.

Eine weitere Studie bestätigte 2012, dass Langschläfer im Schnitt einen höheren IQ und bessere kognitive Fähigkeiten als andere Chronotypen haben.

4. Langschläfer haben mentales Durchhaltevermögen

Frühaufsteher haben es, je später es wird, immer schwerer, sich zu konzentrieren. Eine Studie, die im Science Journal veröffentlich wurde, wies 2009 nach, dass die Konzentrationsfähigkeit bei Frühaufstehern zehneinhalb Stunden nach dem Aufwachen deutlich nachgelassen hat, während Langschläfer dann immer noch ungefähr die gleiche Gehirnaktivität aufweisen, wie eine Stunde nach dem Aufwachen.

5. Sie sind beruflich erfolgreich

Wohl aufgrund ihrer bereits erwähnten Fähigkeiten, sind die Karrieren von Nachteulen, trotz des häufig vom Arbeitgeber geforderten Frühaufstehens, oft sehr ansehnlich. Einer Studie der University of Southhampton zufolge, haben sie im Durchschnitt ein hohes Einkommen und mit großer Wahrscheinlichkeit einen nicht-handwerklichen Beruf. Außerdem verfügen Langschläfer im Vergleich zu den anderen Chronotypen häufig über ein großzügigeres Zuhause und öfter über Zugang zu einem Auto.

6. Männliche Nachteulen bekommen mehr Sexualpartner

Nachtaktivität ist offensichtlich auch im Liebesleben ein Vorteil. Davide Piffer fand in einer Studie für die Durham University heraus, dass männliche Langschläfer im Durchschnitt doppelt so viele Sexualpartner haben wie ihre frühaufstehenden Gegenstücke. Leider gilt das nicht für die weiblichen Abendmenschen, deren Liebesleben nachweißlich eher durchschnittlich war.

7. Sie sind die besseren Liebhaber

Der letzte Punkt kommt laut Bettina Henning nicht von ungefähr. In "Der frühe Vogel kann mich mal!" behauptet sie, dass Nachteulen generell die besseren Liebhaber sind. Sie nehmen sich abends schlicht mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge und machen sich nicht – wie viele Frühaufsteher – zu oft Gedanken darüber, nicht genügend Schlaf zu bekommen.


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