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Sie macht ein Foto von ihrem "schlaffen" Körper und inspiriert andere dazu, sich selbst zu lieben

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"Eigenliebe ist das Instrument der Selbsterhaltung", wusste schon der französische Dichter Voltaire. Doch immer mehr Menschen fällt es schwer, unter dem ständigen Optimierungszwang ein positives Bild von sich selbst und ihrem Körper zu haben.

Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Lesley Miller, die das Unterhaltungsportal "Love what Matters" auf seiner Facebook-Seite teilte und dafür etwa 20.000 Likes erhielt. "Wir finden uns alle in deiner Geschichte wieder", schrieb eine Facebook-Nutzerin bewegt unter den Post.

"Mein Körper sah nicht so aus wie er sollte"

"Ich habe die letzten 18 Jahre meines Lebens damit verbracht, zu warten. Ich habe meinen Körper gut verpackt und versteckt.

Ich würde erst all die Dinge tun können, von denen ich träumte, wenn ich mir endlich selbst gut genug gefallen würde. Dünn genug und glücklich genug. Wenn mein Körper endlich so aussehen würde, wie er sollte.

Bei jedem Schritt meines Weges kämpfte ich mit meinem Körper, voller Scham und Schweigen.

Als ich drei Jahre alt war, fragten mich die anderen Kinder, warum ich so viel dicker sei als sie, und warum ich nicht die gleichen Kittelchen trug sie wie.

Als ich sieben Jahre alt war, log ich die Dame von Weight Watchers an – ich war verzweifelt, weil ich bei den Treffen mit Frauen mittleren Alters zusammensitzen musste, um ein paar Kilos zu verlieren.

"Ich fing an, mich zu ritzen"

Als ich neun Jahre alt war, ging ich in ein Abnehm-Camp und stellte mich in die Schlange, um mein „Davor“-Foto machen zu lassen.

Als ich elf Jahre alt war, schnitt mir ein Chirurg meinen Bauch auf und sagte mir, wie glücklich ich danach sein werde. Ich war die jüngste Patientin, die eine Operation zur Gewichtsreduzierung bekam.

Als ich 15 Jahre alt war, fing ich an, mich zu ritzen. Ich dachte, ich hätte es verdient.

Als ich 20 Jahre alt war, verlor ich die Hälfte meines Körpergewichts in neun Monaten, der Wert eines Tages hing allein davon ab, ob die Zahl auf der Waage niedriger war als davor.

"Ich wollte nicht mehr warten"

Und dann wurde ich es überdrüssig, ständig zu warten.

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und habe meinen ersten Bikini gekauft.

Man kann alles sehen. Seltsame Beulen und Fettröllchen. Herunterhängende, überschüssige Haut. Dehnungsstreifen, Cellulite, OP-Narben und selbst zugefügte Narben. Die peinliche Wölbung meines Bauches über dem Bündchen.

Ich will lernen, mich selbst zu lieben – alles von mir, nicht nur die Teile meines Körpers, bei denen mir gesagt wurde, dass sie „akzeptiert“ seien. Die Wahrheit ist nämlich, dass ich immer gut genug war. Und das seid ihr auch."

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Unglaublich: Sie filmte sich mit ihrem Handy, als etwas Unfassbares sie unterbrach

(glm)