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Bill Gates: Diese Herausforderung kommt auf die Menschheit zu

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  • Bill Gates war bei einer Konferenz in Kalifornien
  • Was er sagte, lässt aufhorchen
  • Es geht um den Konflikt zwischen Mensch und Maschine
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Roboter als Busfahrer, Lageristen oder Helfer im Alltag. Hört sich ziemlich verlockend an. Der lästige Haushalt würde wegfallen und man könnte sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren. "Der Traum wird zur Realität", prophezeite Bill Gates gerade auf der Code Konferenz in Südkalifornien. Fraglich ist nur, ob es sich dabei um einen Albtraum handelt.

Mit der Aussage, "die künstliche Intelligenz kommt in unserem Alltag an", hat Gates über die technische Zukunft gesprochen. "Darauf haben wir hingearbeitet", sagte er weiter und sprach darüber, dass künstliche Intelligenz in zehn Jahren zu unserem Alltag gehört.

Historischer Wendepunkt in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz

Das beweist auch der aktuelle Sieg der künstlichen Intelligenz der Google-Software AlphaGo gegen den Go-Profi Lee Sedol - ein historischer Wendepunkt.

Laut einer Studie von YouGov und der British Science Association haben mehr als 60 Prozent der Befragten Angst, dass Roborter mit künstlicher Intelligenz ihren Job wegnehmen würden. Ein Problem, das auch Bill Gates erkennt, aber darin eine Chance sieht. Würden beispielsweise Roboter einige Schulklassen übernehmen, könnte die Anzahl pro Schüler in einer Klasse minimiert werden.

Ein Problem der Arbeitslosigkeit sieht er nicht. Es ist lediglich die Frage, wie die Bevölkerung damit umgehen wird. Eine Herausforderung sieht er vielmehr darin, dass der Mensch die Kontrolle über die künstliche Intelligenz behält - ein Horrorszenario wie bei I Robot möchte jeder verhindern.

Künstliche Intelligenz, ein allgegenwärtiges Thema

Die Entwicklung einer künstlicher Intelligenz beschäftigt uns schon lange. So auch der Blog von Christian Möller "5 Szenarien, wie künstliche Intelligenz unser aller Leben verändert". In dem spricht er unter anderem von einem fröhlichen Miteinander, einem Krieg oder eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Laut der YouGov-Studie kann sich der Großteil der Befragten nicht vorstellen, dass Roborter Aufgaben wie die eines Busfahrers übernehmen könnten. Die Zukunft wird zeigen, ob das erwartete Zeitalter der künstlichen Intelligenz unser aller Leben erleichtert oder vielmehr sich zu einem Horrorszenario entwickeln wird.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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