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EgyptAir-Flug M3804: Offenbar drei Notlandungen vor dem Absturz

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  • Die über dem Mittelmeer abgestürzte EgyptAir Maschine musste am Vortag des Absturzes dreimal notlanden
  • Das geht aus dem satellitengestützten Kommunikationssystem ACARS hervor
  • Experten und Besatzung meldeten jedoch keine Bedenken über die Flugtüchtigkeit der Maschine an
  • Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen im Text seht ihr im Video oben

Am 19. Mai stürzte die EgyptAir Maschine MS804 unter bis heute ungeklärten Umständen ins Mittelmeer. Gerüchte, dass der Absturz der Maschine durch einen Terroranschlag herbeigeführt wurde, haben sich bisher nicht bestätigt.

Wie jetzt bekannt wurde, hatte das Flugzeug mit technischen Problemen zu kämpfen. Einen Tag vor dem Absturz musste der Airbus A320 gleich dreimal notlanden. Das berichtete der französische Fernsehsender "France 3". Zudem hat das satellitengestützte Kommunikationssystem ACARS mindestens drei technische Störungen registriert.

Verdächtige Signale wurden sowohl beim Abflug des Fliegers in der eritreischen Hauptstadt Asmara, aus Tunis und aus Kairo gemeldet. Da Experten keinerlei Auffälligkeiten feststellen konnten und auch die Besatzung keine Bedenken über die Flugtüchtigkeit hatte, setzte die Maschine ihren Flug fort.

Keine Auffälligkeiten trotz verdächtiger Signale

Am Tag vor dem Absturz hatte das Flugzeug sechs Flüge mittlerer Reichweite absolviert. Zuletzt war die Maschine auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle gelandet und war nach einem Aufenthalt von etwas mehr als einer Stunde von dort aus nach Kairo abgeflogen.

Im vermuteten Absturzgebiet hatte ein französisches Spezialschiff Signale eines Flugschreibers gefunden. Laut den ägyptischen Behörden könnten diese von der Unglücksmaschine stammen.

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