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In die USA für 99 Euro: Das müsst ihr über die superbilligen Flugangebote wissen

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FRANKFURT FLUGHAFEN
Eine Passagiermaschine startet am Flughafen Frankfurt | dpa
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Der Flughafen Frankfurt will sich zum neuen Drehkreuz für Billigflieger mausern. Nach der spanischen Fluglinie Vueling ist nun ein zweiter Anbieter vor Ort: die Isländer von Wow-Air.

Vor wenigen Wochen hatte der Frankfurter Flughafenchef Stefan Schulte per Zeitungs-Interview um Billigflieger geworben. "Low Cost wird auch in Frankfurt eine stärkere Rolle spielen, weil sich der Markt so entwickelt", sagte der Fraport-Chef.

Und deren Angebot dürfte viele Kunden aufhorchen lassen. Nach Washington, San Francisco und Los Angeles geht es für 189 Euro, ins kanadische Toronto für 225 Euro. Die Fluggesellschaft warb auch schon mit Billigtickets für 99 Euro in die USA.

Billigflieger bisher vor allem in Europa unterwegs

Für ähnliche Flüge müssen Kunden normalerweise zwischen 600 und 1000 Euro auf den Tisch legen. In dieser Woche sollen die ersten Billigflüge in die USA starten. Wow-Air wurde erst vor vier Jahren gegründet.

Damit ist der Preiskampf auf den Transatlantikflügen wirklich eröffnet. Bisher bringen Billigflieger wie Ryanair oder Easyjet nur Passagiere innerhalb Europas von A nach B. Die Flugpreise für innereuropäische Flüge sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken. Ryanair-Chef Michael O'Leary sieht schon einen "Preiskampf" in der Branche heraufziehen.

Von Deutschland haben bisher nur die Günstigflieger Norwegian und Eurowings die USA als Ziel - mit höheren Preisen allerdings als Wow-Air.

Schweres Handgepäck kostet extra

Aber wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, hat das Angebot von Wow-Air - wie bei den anderen Billigfliegern auch - zahlreiche Haken. Zum Beispiel ein Umstieg auf Island. Außerdem kostet jedes größeres Gepäckstück 30 Euro extra, auch für größere Stücke Handgepäck wird abkassiert.

Und wie es bei allen Billigangeboten ist - ob bei Bahn, Bus oder Flug - gibt es die Niedrigpreise eher selten. Wer früh bucht, kann aber durchaus ein Schnäppchen machen.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

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Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(lk)