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Warum ihr sofort euren alten Myspace-Account löschen solltet

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HACKING
Soziales Netzwerk MySpace von Hackerangriff betroffen. | James Lauritz via Getty Images
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Es war einst das ultimative soziale Netzwerk: MySpace. Millionen von Nutzern haben sich über das Netzwerk ausgetauscht oder mit Künstlern kommuniziert. Zwar wurde es von Facebook längst überholt, aber immer noch haben viele einen mehr oder weniger aktiven Account bei MySpace. Wenn ihr auch immer noch ein Profil habt, dann solltet ihr es sofort löschen.

Denn MySpace ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Laut dem US-Onlinemagazin Motherboard wurden über 427 Millionen Passwörter und 360 Millionen E-Mail Adressen gehackt.

Nach Angaben der Hacker-Datenbank LeakedSource sollen die Daten für 2.800 US-Dollar auf der Untergrund-Plattform "The Real Deal" zum Verkauf stehen.

Gleicher Hacker wie bei LinkedIn

Das soziale Netzwerk soll über niedrige Sicherheitsstandards verfügen und somit ein leichtes Ziel gewesen sein - zu den beliebtesten Passwörtern gehören password1, abc 123 oder 123456. Nach eigenen Angaben von MySpace verfügt das Netzwerk über 50 Millionen aktive Mitglieder.

Bei dem Hacker soll es sich um dieselbe Person handeln, die erst vor kurzem das Karriere-Netzwerk LinkedIn gehackt hat. Bei dem Angriff auf LinkedIn sollen über 117 Millionen Passwörter und Nutzerdaten gestohlen worden sein.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

(ben)MySpace von Hackerangriff betroffen