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Diss von John Carney: Regie-Kollegen verteidigen Keira Knightley

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Bei einer Filmpremiere im Juni 2014 in New York: John Carney (l.), James Corden und Keira Knightley

Keira Knightley (31, "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben") erhält Rückendeckung von anderen Filmemachern, nachdem Regisseur John Carney (43) die Schauspielkünste der Britin gelästert hat. Mit seiner Kritik bezog er sich auf ihre Zusammenarbeit für die romantische Musical-Komödie "Can A Song Save Your Life?" im Jahr 2013.

"Nicht, dass ich die Arbeit an 'Can A Song Save Your Life?' nicht genossen haben, aber Keira hat eine Entourage hinter sich, die ihr überallhin folgt. So ist es sehr schwer, echte Arbeit zu erledigen", sagte Carney dem britischen "The Independent" unter anderem. Zudem sei ihre Darbietung nicht wirklich authentisch rüber gekommen, da sie weder singen noch selbst Gitarre spielen könne. Bei ihr habe es auch an Ehrlichkeit und Selbstanalyse gefehlt.

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Andere Filmemacher sind dagegen begeistert

Ganz andere Erfahrungen scheint dagegen sein Regie-Kollege Mark Romanek (56, "One Hour Photo") mit der Künstlerin gemacht zu haben. Die beiden arbeiteten 2010 für "Alles, was wir geben mussten" zusammen. Er postete auf Twitter: "Meine Erfahrung mit #keiraknightley war in jeder Hinsicht vollkommen atemberaubend. Ich habe keine Ahnung, wovon der Typ spricht." Eine Entourage habe sie auch nicht gehabt. Lediglich ihre Mutter sei an einem Tag für ein bis zwei Stunden ans Set gekommen.

Ebenso sprang Regisseurin Lorene Scafaria (38) für die Schauspielerin in die Bresche: "@markromanek Ich stimme Mark zu. Es war ein Vergnügen, mit Keira zu arbeiten. Präsent & lässig & echt, sie macht ihren Job wirklich gut. Einfach entzückend", schrieb sie ebenfalls auf Twitter. Ihre Erfahrungen stammen von den Dreharbeiten zu "Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt" (2012).