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Umfrage: Diese Ergebnisse müssen für Merkel wie ein Schlag ins Gesicht sein

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  • Laut einer neuen Umfrage würde eine Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr SPD oder CDU/CSU wählen
  • Die FDP dagegen holt weiterhin auf
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Die Große Koalition verliert weiter an Zustimmung. Erstmals würde eine Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr SPD oder CDU/CSU wählen.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den INSA-Meinungstrend. Die Große Koalition sinkt dabei unter 50 Prozent. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU/CSU demnach nur noch auf 30 Prozent der Stimmen. Das wäre ein halber Punkt weniger als in der Vorwoche.

Absolute Mehrheit noch nicht in Gefahr

Die SPD verliert ebenfalls einen halben Punkt und kommt nur noch auf 19 Prozent. Auch die Linke (9,5 Prozent) muss im Vergleich zur Vorwoche einen halben Punkt abgeben.

Dagegen gewinnt die FDP einen Punkt auf acht hinzu. Grüne und AfD halten mit 13 Prozent und 15 Prozent ihre Ergebnisse der Vorwoche.

Dieses Umfrage-Ergebnis bedeutet allerdings noch nicht zwangsläufig, dass die Große Koalition die absolute Mehrheit im Bundestag verlieren würde, wenn am Wochenende Wahlen wären. Der Grund ist, dass kleinere Parteien nicht in den Bundestag einziehen, da sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

"Außenpolitische Termine zeigen keine Wirkung mehr"

INSA-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber BILD: "Weder die Kabinettsklausur noch das G7-Treffen helfen der Koalition diesmal aus dem Stimmungstief. Früher stärkten wichtige außenpolitische Termine die Regierung, derzeit zeigt das keine Wirkung mehr."

Für den INSA-Meinungstrend wurden vom 25. bis zum 30 Mai 2016 insgesamt 2053 Wahlberechtigte befragt.

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