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Sonntagstrend: SPD fällt auf tiefsten Stand seit 2009 - AfD und Union legen leicht zu

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  • Die SPD fällt in der Wählergunst mit 21 Prozent auf den tiefsten Stand seit 2009
  • Die AfD (14 Prozent) konnte zulegen, auch die Union (33 Prozent) konnte einen Zähler hinzugewinnen
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Neue Schock-Zahlen für die SPD: Nach einer aktuellen Wählerumfrage des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Emnid fällt die Partei um ihren Chef Sigmar Gabriel auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Das berichtet die "Bild am Sonntag".

Demnach liegen die Sozialdemokraten mit nur noch 21 Prozent in der Wählergunst auf dem selben Level, auf dem sie sich zuletzt im November 2009 bewegten. Damals konnte sich die SPD auch als Oppositionspartei nicht behaupten, kurz zuvor war Gabriel damals zum Parteivorsitzenden gewählt worden.

Kritik an AfD: Gabriel tritt die Flucht nach vorne an

Kein Wunder, dass Gabriel und seine Partei derzeit die Flucht nach vorne antreten. Am Sonntag hatte Gabriel zum nächsten Rundumschlag gegen die AfD ausgeholt. Die Rechtspopulisten seien "zu feige, um sich mit den wirklich Mächtigen" anzulegen, so Gabriel in einem Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Die AfD konnte bei der Emnid-Umfrage hin­ge­gen zule­gen und kommt nun auf 14 Pro­zent (Plus 1). Einen Zäh­ler hin­zu­ge­win­nen kann auch die Union, sie erreicht 33 Pro­zent. Die Linke und die FDP kom­men wie in der Vor­wo­che auf neun bezie­hungs­weise sechs Pro­zent. Die Grü­nen blei­ben eben­falls unver­än­dert bei 12 Pro­zent. Auf die sons­ti­gen Par­teien ent­fal­len fünf Pro­zent (Minus 1).

Zwi­schen dem 19.05. und 24.05. hatte Emnid 2.881 reprä­sen­ta­tiv aus­ge­wählte Per­so­nen befragt. Die Frage: Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?

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