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Handball-Champions-League im Live-Stream: Finale in Köln sehen

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HANDBALL KIEL
THW Kiel's Coach Alfred Gislason kann mit seinen Handballern am Sonntag nur noch um Platz 3 spielen | Ina Fassbender / Reuters
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  • Handball-Champions-League im Live-Stream
  • KS Vive Kielce - MVM Veszprem stehen ab 18 Uhr im Finale
  • Kiel spielt ab 15.15 Uhr gegen Paris um Platz 3

Handball im Live-Stream: Die Final4 der Champions League werden am Wochenende in Köln ausgetragen.

Der THW Kiel, Paris St. Germain (Frankreich), MVM Veszprem (Ungarn) und KS Vive Kielce (Polen) wollen dem Titelverteidiger FC Barcelona nachfolgen. Nach den Halbfinals machen dies aber nun Ungarn und Polen unter sich aus.

Das Endrunden-Turnier findet bereits zum siebten Mal in der Rhein-Metropole statt. Am Samstagnachmittag beginnen die Matches.

Die Final4 in Köln am Samstag und am Sonntag

Im ersten Halbfinale am Samstag ab 15.15 Uhr stehen sich KS Vive Kielce und Paris St. Germain gegenüber. Um 18 Uhr spielt der THW Kiel gegen MVM Veszprem - wie im Vorjahr bereits.

Das Spiel um Platz drei bestreiten am Sonntag ab 15.15 Uhr die Halbfinal-Verlierer aus Kiel und Paris St. Germain. Das Finale um die wertvollste Club-Trophäe wird dann um 18 Uhr angepfiffen. KS Vive Kielce trifft dabei auf MVM Veszprem.

Der Sieger bekommt 500.000 Euro statt wie bisher 350.000 Euro. Zum Vergleich: Der THW Kiel kassierte 2007 als Champions-League-Sieger inklusive aller Runden nur 515.000 Euro. Denn die Handball-Champions-League steht gut da: Noch nie gab es soviel Geld in dem Wettbewerb. 3,46 Millionen Euro werden an die insgesamt 28 Clubs ab der Gruppenphase ausgeschüttet.

Champions League der Handballer im Live-Stream

Der Endturnier der besten Handballer Europas wird auch live übertragen - und zwar in Deutschland zum zweiten Mal ausschließlich von Sky. Am Sonntag zeigt Sky Sport 2 sechs Stunden Champions League. Diese bietet der Sender mit Sky Go auch im Live-Stream an:

Die Experten-Einschätzungen zu den Spielen geben der frühere Bundestrainer Heiner Brand, die ehemaligen Weltmeister Pascal Hens und Henning Fritz. Eine Doppelrolle kommt Martin Schwalb, der den HSV Hamburg 2013 zum Champions-League-Sieg geführt hatte, zu: Der Trainer agiert sowohl als Co-Kommentator als auch als Mitglied der Fachleute-Runde.

Nicht-Abonnenten müssen nicht auf die Top4 der europäischen Handballer verzichten. Es gibt ein Sky-Select-Ticket für die vier Endspiele.

Final4-Rekordhalter ist auch Kiel

Seit dem ersten Final4 zum Abschluss der Saison 2009/2010 waren immer deutsche Mannschaften dabei. Rekordhalter ist der THW Kiel, der in diesem Jahr zum sechsten Mal teilnimmt. Und er hat das Final4 auch (wie der FC Barcelona) bereits zweimal gewonnen.

Rekordsieger ist jedoch Barcelona mit acht Titeln seit der Umbenennung des Europapokals der Landesmeister (1993/1994) in Champions League. Beste Nation ist Spanien (14 Titel) vor Deutschland (6) - neben Kiel der SC Magdeburg, der HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt.

Kein spanischer Club im Halbfinale

Dieses Jahr findet das Endrunden-Turnier aber erstmals ohne spanische Mannschaft statt. Titelverteidiger FC Barcelona scheiterte als letzter Club der Liga Asobal im Viertelfinale am THW Kiel.

Erstmaliger Teilnehmer in Köln ist Paris St. Germain. Frankreichs Meister ist das insgesamt zwölfte Team, das sich seit der Premiere des Final4 für das Turnier qualifiziert hat. Als erste deutsche Schiedsrichter pfeifen Lars Geipel und Marcus Helbig in Köln. Sie leiten das erste Halbfinale.

Vorverkauf für die Saison 2017 beginnt am Samstag

Das Final4 in Köln ist eine Erfolgsgeschichte und das Interesse groß: An beiden Tagen ist die Arena mit 20.000 Zuschauern ausverkauft. Doch das Handball-Event ist trotzdem nicht unumstritten. Zahlreiche Mannschaften monieren seit Jahren einen Heimvorteil für deutsche Teams.

In den bisherigen sechs Auflagen gewannen viermal deutsche Mannschaften, zweimal der FC Barcelona. Die deutsche Bundesliga lobt das Event als großartig und professionell, wünscht sich aber einen Standortwechsel innerhalb Europas.

Auch wegen der Konkurrenz zum eigenen Final Four um den DHB-Pokal in Hamburg - aber auch aufgrund der Verantwortung der Europäischen Handball-Föderation (EHF), den Handball weiter zu verbreiten und andere Märkte zu erschließen.

"Das Final4 in Köln hat sich durchgesetzt als Event", sagt Martin Schwalb, kann sich aber einen anderen Standort durchaus vorstellen. Köln steht bereits bis 2020 als Gastgeber fest. Am Samstag beginnt bereits der Vorverkauf für 2017: Die Tickets kosten zwischen 345 Euro (Premium) und 75 Euro (Kategorie 4).

Mit dpa-Material

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