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"Ihr könnt euch fi**en": So heftig rechnet Bushido mit der Telekom ab

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BUSHIDO
Rapper Bushido hat sich mit der Telekom angelegt | dpa/Telekom
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Holt das Popcorn raus. Diese Diskussion könnte unterhaltsamer nicht sein. Bushido versus Telekom. Telekom versus Bushido. Da geht es heiß her. So heiß, dass sich Bushido in einem Facebook-Video zu folgendem Kommentar hinreißen ließ: "Die Telekom kann sich fi**en".

Aber beginnen wir von vorne. Vergangenen Freitag veröffentlichte der Rapper folgenden Beitrag auf seinem Twitter-Profil:

"Eine absolute Schweinerei, was die Telekom mit uns da veranstaltet! Wechselt lieber den Anbieter!", schrieb er und erntete dafür die Zustimmung vieler User.

"Habe meine Kündigung eben abgeschickt", kommentiert ein User, "Telekom sind doch bei allen Tarifen schon übertrieben", fügt ein anderer hinzu.

Warum genau sich Bushido über die Telekom beschwerte, ging aus dem Tweet nicht hervor. Der Twitter-Account "telekom_hilft" reagierte daher auf die Kritik des Rappers und antwortete: "Gerne helfen wir dir bei der Lösungssuche. Teile mir einfach mit, was genau los ist".

Doch diese Antwort gefiel Bushido offenbar gar nicht. Der aufgebrachte Rapper ätzte: "Seit wann dutzen wir uns?".

Die Telekom war auf Schadensbegrenzung bedacht, entschuldigte sich daraufhin freundlich und bat noch einmal ihre Hilfe bei der Lösung von Bushidos - bis dahin noch immer nicht genannten - Problems an.

Bushido veröffentlicht Video mit Schimpftirade gegen die Telekom

Hier endete die Konversation - vorerst.

Bushido antwortete der Telekom nicht mehr. Die User stänkerten weiter gegen das Unternehmen, der Rapper schwieg. Aber nur, um wenige Tage später noch einmal nachzuschießen. Und zwar mit dem folgenden Video, das er auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte:

Und in diesem Video erklärt er endlich, worum es ihm bei seinem bösen Tweet überhaupt ging: Bushido will, dass seine "Villa-Gegend" endlich einen "verfi**ten Internetanschluss bekommt", so die Worte des Rappers.

Das Problem dürfte schon länger bestehen, denn Bushido erzählt in dem Video, dass schon einige Techniker angekündigt waren, die die Empfangsprobleme lösen sollten - aber nicht auftauchten.

"Wir bekommen Benachrichtigungen von wegen 'Wir freuen uns, dass der Auftrag ausgeführt werden konnte', es war aber niemand hier", sagt der Rapper.

Nach seinem Tweet dürfte die Telekom mehrmals versucht haben, sich mit Bushido in Verbindung zu setzen. "Ruft mich nicht mehr an, ich habe mittlerweile auch meinen Handyvertrag bei euch gekündigt", appelliert der Rapper an das Unternehmen. "Ich freu mich auf das Ende eines langen Leidensgeschichte", schließt er seine Rede ab und dann bricht eine Schimpftirade aus ihm heraus.

Telekom-Mitarbeiter legt sich mit Bushido an

Hatte Bushido mit seiner Kündigung bereits das letzte Wort? Nein! Denn dann meldete sich plötzlich ein Mann zu Wort, der behauptet, Mitarbeiter der Telekom AG zu sein, und kommentierte das Video.

Er verteidigt ein Unternehmen und weist Bushido darauf hin, dass er nicht der einzige Kunde, sondern einer von einer Millionen sei. Außerdem erklärt er, dass die Netzprobleme nicht allein auf die Telekom zurückzuführen seien. Ihm störe es sehr, dass "ihr Stars den Namen der Firma, für die ich arbeite, in den Dreck zieht".

facebook
Für Bushido dürfte die Sache gegessen sein. Er antwortete dem User mit einem knappen: "Dass mit doppel s". Auf die Stellungnahme zu seiner harschen Telekom-Kritik ging Bushido nicht mehr ein. Match Ende? Oder schießt noch einmal jemand nach?


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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