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Auf unseren Weltkarten versteckt sich ein Geheimnis, das kaum jemand kennt

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DIE WELTKARTE VERZERRT DAS REALE GRENVERHLTN
Die übliche Weltkarte verzerrt die realen Größenverhältnisse | RaleLav via Getty Images
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Die Tatsache, dass die Erde eine Kugel ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Ein dreidimensionales Objekt also. Daraus ergibt sich ein Problem: Wenn die Welt auf einer zweidimensionalen Karte abgebildet werden soll, entstehen zwangsläufig Verzerrungen.

Die Darstellung dient der Navigation

Die gängigste Darstellung, die die meisten von uns kennen, ist die sogenannte Mercator-Projektion. Sie wurde nach dem Kartografen Gerhard Mercator benannt und stellt die Erdoberfläche so dar, dass die Winkel stimmen.

Breiten und Längengrad bilden gerade Linien. Die winkeltreue Mercator-Projektion hat große Vorteile für die Navigation auf hoher See: Jedes Schiff mit einer solchen Weltkarte und einem Kompass kann von A nach B finden.

Falsche Größenverhältnisse

Trotzdem hat die etablierte Mercator-Projektion seit jeher Kritiker. Grund dafür sind die verzerrten Proportionen. Denn während die Winkel stimmen, gibt es ein Problem mit dem Größenverhältnis zwischen einzelnen Ländern und Kontinenten.

Länder, die sich in der Nähe von Nord- und Südpol befinden, erscheinen durch die Mercator-Projektion weitaus größer als Landflächen, die sich in der Nähe des Äquators befinden. Je größer der Kartenausschnitt, desto offensichtlicher ist das.

Ein Vergleich von Afrika und Grönland illustriert das Problem

So sehen Europa, Russland und die Vereinigten Staaten viel größer aus, als sie eigentlich sind. Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika wirken dagegen wesentlich kleiner.

Eine Illustration der Washington Post macht dies deutlich. Die amerikanische Nachrichtenseite verglich Grönland und Afrika. Eigentlich ist der Kontinent mehr als dreizehnmal so groß wie die arktische Insel. In unseren Atlanten aber, die auch auf der Mercator-Projektion beruhen, scheinen uns beide Landflächen fast gleich groß zu sein.

Es gäbe eine Alternative

Eine korrekte Darstellung der Flächen – allerdings auf Kosten der richtigen Winkel – würde eine 200 Jahre alte Projektionsmethode von, entwickelt vom Geografen Carl Brandan Mollweide bieten. Danach sähe die Welt so aus:

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.