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Das soll der wahre Grund sein, warum wir unseren Partner nicht betrügen

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Das soll der wahre Grund sein, warum wir unseren Partner nicht betrügen | Anetlanda via Getty Images
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Die Gesellschaft drängt uns dazu, den Einen zu finden. Den Partner fürs Leben. Wir sind darauf abgerichtet, monogam zu sein.

Das war nicht immer so. "Die moderne monogame Kultur gibt es erst seit rund 1.000 Jahren", sagte der Anthropologe Kit Opie im Interview mit CNN.

Viele Studien gehen davon aus, dass uns Menschen äußere Umstände in die Monogamie zwangen. Eine wissenschaftliche Arbeit der University of Waterloo in Kanada etwa behauptet, dass Monogamie mit dem Aufkommen von sexuell übertragbaren Krankheiten die vorherrschende Beziehungsform wurde.

Monogamie ist eine Sache der Wahrnehmung

Zwei Psychologinnen der Rutgers University in New Jersey hingegen sind der Meinung, dass der Ursprung für Monogamie schon im Gehirn liegt. Unsere Wahrnehmung trickst uns nämlich aus, damit wir monogam bleiben - so die Annahme. Sie führten an 131 heterosexuellen Studenten ein Experiment durch, das sie in dem Magazin "Personality and Social Psychology Bulletin" veröffentlichten.

Für ihre Studie erzählten sie den Teilnehmern, sie würden einen Gedächtnistest absolvieren: Auf einem Zettel war der Name einer Person des jeweils anderen Geschlechts mit Foto, Hobbys und Beziehungsstatus zu lesen. Die Probanden wurden gebeten, sich alles gut einzuprägen, da es sich bei der fiktiven Person um einen "zukünftigen Kollegen" handeln würde.

Anschließend mussten sie den neuen Kollegen aus einer Reihe von Fotos wieder erkennen. In Wahrheit waren die Fotos aber bearbeitet, sodass derselbe Mann oder dieselbe Frau auf manchen Fotos hässlicher oder attraktiver wirkte.

Wer vergeben ist, nimmt Singles "hässlicher" wahr

Die Ergebnisse sind verblüffend: Wenn jemand vergeben ist, scheint das Gehirn ihn oder sie auszutricksen, Menschen des anderen Geschlechts hässlicher wahrzunehmen, als sie eigentlich sind. Befanden sich Teilnehmer in einer Beziehung, lagen sie meistens daneben, wie der "neue Kollege" aussieht. Sie schätzten ihn zumeist hässlicher ein - vor allem dann, wenn auf dem Merkblatt über die Person davor "Single" angegeben war.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist Vorsicht geboten, da die relativ kleine Stichprobe nicht aussagekräftig ist. Vor allem wirft die Studie einmal mehr die alte Frage auf: Was genau ist eigentlich hässlich und was ist attraktiv?

Schön ist es in jedem Fall zu sehen, dass wir offensichtlich unseren eigenen Partner für den attraktivsten halten - ob wir wollen oder nicht.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößern sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder aus sozial schwachen Familien haben niemanden, der sich um ihre alltäglichen Sorgen kümmert. Ein Blick auf die Hausaufgaben, Konflikte mit Freunden - oder Gesundheitsprobleme: In dem Münchner Projekt Lichtblick Hasenbergl unterstützen Pädagogen junge Menschen bei all diesen Fragen. Hier erfahrt ihr mehr zu der Initiative.

In Ruanda haben 400.000 Kinder keine Chance auf einen Platz in der Schule; besonders Waisen und Mädchen sind benachteiligt. Das Projekt "Schulen für Afrika" von Unicef ermöglicht tausenden Kindern den Zugang zu Bildung. Hier könnt ihr die Initiative unterstützen.

Ein zuverlässiges Transportmittel kann für Menschen in einem Entwicklungsland alles verändern. World Bicycle Relief stattet Menschen in ländlichen Regionen Afrikas mit Fahrrädern aus und schenkt ihnen damit ein großes Stück Lebensqualität. Hier geht es weiter zu diesem faszinierenden Projekt.

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