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Report enthüllt: RAF-Trio zieht raubend durch Deutschland

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Die früheren RAF-Mitglieder Burkhard Garweg, Ernst-Volker Wilhelm Staub und Daniela Klette | AP
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  • Drei RAF-Mitglieder sollen Supermärkte überfallen haben
  • Ermittler weiten ihre Suche nach den Tätern aus

Die linksextreme RAF ist offiziell aufgelöst - doch ihre früheren Mitglieder verbreiten weiter Schrecken mit gefährlichen Straftaten, wie übereinstimmend "Zeit Online" und der "Spiegel" berichten.

Dabei geht es offenbar nicht mehr um die politische Revolution, sondern um die reine Geldbeschaffung: Das Trio aus Burkhard Garweg, Ernst-Volker Wilhelm Staub und Daniela Klette überfällt Geldtransporter und Supermärkte.

Wie aktiv die drei sind, überraschte offenbar auch das niedersächsische Landeskriminalamt: Die Behörde weitete ihre Ermittlungen erst kürzlich aus. Zuvor war nicht bekannt geworden, dass auch Supermärkte zu den Überfallzielen zählen. Laut "Spiegel" waren einem Ermittler die Übereinstimmungen mehrerer Überfälle aufgefallen.

Sieben Überfälle nach ähnlicher Machart

Nach dem Stand der Kriminalisten gehen mindestens sieben Überfälle auf das Konto der früheren RAF-Mitglieder. Grundlage dieser Erkenntnis sind Indizien - endgültige Beweise gibt es dem Bericht zufolge derzeit nicht.

Staub, Klette und Garweg waren Teil der dritten RAF-Generation, aktiv in den achtziger und neunziger Jahren. Der Generation werden der Mord an dem Unternehmer Ernst Zimmermann, dem Siemens-Manager Karl-Heinz Beckurts und dem Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen zugeschrieben.

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