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Promis, Pornos, Plagiate: Wie gut kennst du "World of Warcraft"?

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Blizzard Entertainment gilt für viele Gamer als die Entwicklerschmiede schlechthin. Erst diese Woche veröffentlichte der Developer aus dem kalifornischen Irvine den von der Zockerszene sehnlichst erwarteten Shooter "Overwatch". Zuvor erarbeiteten sie sich vor allem mit Strategie- und Rollenspielen ihren Kultstatus - unter anderem mit den "Diablo"-, "Warcraft"- und "StarCraft"-Reihen.

Allen voran mit "World of Warcraft", jenem MMORPG, das die Online-Rollenspiel-Landschaft geprägt hat, wie kaum ein anderes Game. Jetzt kommt der erste offizielle "Warcraft"-Film in die Kinos. Folgende Fakten wussten Sie vermutlich noch nicht über "World of Warcraft".

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Nicht der einzige Film

Wenn "Warcraft: The Beginning" am 26. Mai in den Kinos anläuft, dann kommt damit zwar der erste offizielle Eintrag der Franchise in die Lichtspielhäuser, es ist aber nicht der einzige "Warcraft"-Film, der auf der großen Leinwand zu sehen sein wird. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist in China kürzlich "My Wow" vorgestellt worden. Dort soll das vermutlich dreiste Plagiat, an dem Blizzard laut einem Sprecher nicht beteiligt ist, noch vor "Warcraft: The Beginning" (erscheint in China Anfang Juni) anlaufen. Ach ja, in "My Wow" soll es um "Fantasy, Zeitreisen und Liebe" gehen...

Unzählige popkulturelle Referenzen

Blizzards Spiele, besonderes "World of Warcraft", sind stets gespickt mit unzähligen Referenzen zu allen möglichen Facetten der Popkultur. Nur wenige Fans dürften alle Easter Eggs und Anspielungen kennen und verstehen. Viele Figuren sind beispielsweise nach Persönlichkeiten, Künstlern, Film- oder Buchcharakteren benannt.

Der Nicht-Spieler-Charakter Gorge the Corpsegrinder ist so eine Anspielung auf George "Corpsegrinder" Fisher, den Sänger der US-Death-Metal-Band "Cannibal Corpse". An anderer Stelle können Serienfans zum Beispiel die Luke aus "Lost" finden. Eingraviert sind dort die Ziffern "5, 9, 16, 17, 24, 43", eine eindeutige Anspielung auf die Zahlen "4, 8, 15, 16, 23, 42" aus der Serie.

Wo sind die Stars?

Mit Travis Fimmel (36, "Vikings") und Paula Patton (40, "2 Guns") sind zwar in "Warcraft: The Beginning" einige bekannte Gesichter zu sehen. Die großen Starauftritte bleiben aber aus. Dabei gibt es zahlreiche Berühmtheiten, die "World of Warcraft" bereits länger gespielt haben oder immer noch spielen - darunter "Game of Thrones"-Star Kristian Nairn (40, Hodor), Mila Kunis (32), Dominic Monaghan (39), Vin Diesel (48) und der 2014 verstorbene Robin Williams, um nur einige zu nennen.

Schwerter und nackte Elfen

"World of Warcraft" liefert auch die Vorlage für eine Porno-Reihe mit dem Namen "Whorecraft". Vor einem Fantasy-Setting ähnlich der Welt des Online-Rollenspiels vergnügen sich Elfen, Orks und weitere abenteuerliche Charaktere bei freizügigen Spielchen. "Die Menschen sehen in Spielen diese sexy Elfen, aber niemand sieht Elfen beim Sex. Fantasy ist so populär geworden, die Mischung erschien mir zwingend", erklärte Ex-Pornostar Dez Ballard, der für die Filmchen der Reihe als Autor, Regisseur und Produzent bereitsteht, 2007 gegenüber dem "Spiegel".

Fast sechs Millionen Jahre?

2012 veröffentlichte das "Wall Street Journal" einen Artikel über zahlreiche Studien, die nahelegen, dass Videospielen das Gehirn von Gamern positiv beeinflusst. Fast beiläufig wird darin erwähnt, dass Videospieler zwischen November 2004, der Erstveröffentlichung des Spiels, und März 2012, dem Erscheinen des Artikels, zusammengerechnet gut 5,9 Millionen Jahre mit "World of Warcraft" verbracht haben.